„Linnich im Lichterglanz”: Streit zwischen Werbegemeinschaft und Stadt

Von: ojo
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Linnich. Dunkelheit, oder besser fehlendes Licht, ist ein Streitpunkt zwischen der Linnicher Werbegemeinschaft und der Linnicher Stadtverwaltung.

In ihrem Bericht über die Aktion „Linnich im Lichterglanz” hatte die Werbegemeinschaft Linnich die Stadtverwaltung dafür verantwortlich gemacht, dass die Weihnachtsbäume, die so etwas wie Ersatz der fehlenden Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt sein sollten, nicht glanzvoll erstrahlten.

Die Beleuchtung sei buchstäblich im bürokratischen Dschungel erstickt worden, lautet der Vorwurf. Denn: Um die Tannenbäume aufstellen zu dürfen, habe die Werbegemeinschaft Bauanträge schreiben müssen. Obwohl dies Wochen vor der Veranstaltung geschehen sei, habe man keine Genehmigung erhalten.

Diese Darstellung weist Dierk Schumacher vom städtischen Ordnungamt zurück. Tatsächlich sei der entsprechende Antrag der Werbegemeinschaft am 14. Oktober, also ziemlich genau einen Monat vor der Aktion bei der Stadt eingegangen. Kontrollen, ob durch die Standflächen der Bäume Kabelstränge oder Ähnliches verlaufen, hatten sich nicht zuletzt wegen Personalknappheit in der Verwaltung in die Länge gezogen.

Zusicherung

Allerdings, betont Schumacher, habe er dem Vorsitzenden der Werbegemeinschaft, Rudi Venrath, persönlich in zwei Gesprächen zugesagt, „dass die beantragte Erlaubnis erteilt wird”. Dem Vorsitzender der Werbegemeinschaft und deren Geschäftsführer, Josef Nobis, sei zudem zugesichert worden, dass die Genehmigung notfalls rückwirkend zugestellt werde. Die Bäume könnten aber auf jeden Fall aufgestellt werden, so die mündliche Erlaubnis.

Die schriftliche Genehmigung erfolgte schließlich tatsächlich rückwirkend und sei auch von einem beauftragten der Werbegemeinschaft im Bürgerbüro abgeholt worden - vier Tage nach dem Lichterglanz ohne Weihnachtsbaumleuchten.
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