Lindwurm mit mobilem Knast

Von: jago
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Mit einem originellen Großwagen feierte der Turnverein Höllen sein 100-jähriges Bestehen. Foto: Jagodzinska

Rödingen. Eine beliebte Tradition kann nur fortbestehen, wenn sie immer wieder aufs Neue belebt wird. So sorgt die KG Rot-Gold Rödingen-Höllen seit vielen Jahrzehnten dafür, dass am Rosenmontag ein prächtiger Zug durch die Straßen des Doppelorts im Dürener Nordkreis zieht.

Ganz besonders froh sind die Jecken, wenn es gelingt, den Zug als Höhepunkt mit einem Prunkwagen zu beschließen, von dem ein strahlendes Dreigestirn seine närrische Gefolgschaft grüßt.

Wenn es sich dann, wie in diesem Jahr, mit Prinz Bettina (Weck-auf), Bauer Steffi (Leinesser) und Jungfrau Daniela (Dolfus) um ein charmantes weibliches Regententrio handelt, dann ist das Sessionshighlight perfekt. Insgesamt bevölkerten etwa 150 Freunde der fünften Jahreszeit auf sechs Großwagen und in sieben Fußgruppen den jecken Lindwurm, der sich durch die farbenfroh geschmückten Straßen schlängelte.

Der Turnverein Höllen feierte mit seiner sportlichen Abordnung auf einem Großwagen mit Turnvorrichtung sein 100-jähriges Bestehen auf besonders originelle Weise. „Da hilft nur beten“, erkannten die Sebastianusschützen bereits vor Aschermittwoch. KG und Prinzengarde stellten ebenfalls prächtige Wagen.

Großartiges Engagement zeigten der Kegelclub „Voll drin“ und die mit goldenen Sternen übersähte Lokomotive der Tanzgruppe „Lauras Sterne“. Im „mobilen Knast“ waren die „Little Mouse“ unterwegs. Das ursprüngliche und unbeschwerte Wesen des Dorfkarnevals spiegelte sich einmal mehr in den kleinen und großen Fußgruppen im und außerhalb des Lindwurms wider, in denen man der Fantasie freien Lauf ließ und eine wunderschöne Auszeit nahm.

Erstmals machte auch der Kindergarten mit, in Zwergenkostümen – kein Wunder, arbeitet Prinz Bettina doch im normalen Leben als Betreuerin des Nachwuchses. Der reibungslose Ablauf des Rosenmontagszugs wird stets als Selbstverständlichkeit wahrgenommen.

Dafür, dass beim Startschuss alle Auflagen erfüllt waren und für die Kamelle und Strüßjer sammelnden Jecken nur der Spaß im Vordergrund stand, hatte im Vorfeld einmal mehr Zugführer Oli Wirtz gesorgt. Dem Vorstand der KG um Björn Leinesser war es ein Herzensanliegen, ihm und allen Bereitschaftskräften einen Riesendank auszusprechen.

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