Jülich - Lieder- und Theaterabend: „Frohsinn“ mit „Scheidung auf Kölsch“

Lieder- und Theaterabend: „Frohsinn“ mit „Scheidung auf Kölsch“

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Das Schauspieler-Ensemble der Stetternicher Gesellschaft „Frohsinn“ verbeugt sich mit dem Stück „Scheidung auf Kölsch“ vor dem großen Kölner Original Trude Herr. Foto Leonie Gossler Foto: Leonie Gossler

Jülich. Der nächste Lieder- und Theaterabende der Gesellschaft Frohsinn Stetternich mit Komödie „Scheidung auf Kölsch“ von Trude Herr ist auch eine Hommage rheinische Frohnatur.

„Ich will keine Schokolade“, so sang Trude Herr, das „kölsche Original“, zu Beginn ihrer Kariere. Mit „Niemals geht man so ganz“ nahm sie 1987 Abschied von der Bühne. Unvergessen sind auch die herrlich, komischen Komödien in ihrem „Theater im Vringsveedel“, der Kölner Südstadt.

Es wird Zeit für eine Neuauflage! Im Kulturbahnhof Jülich zeigt die Gesellschaft „Frohsinn“ Stetternich den Klassiker „Scheidung auf Kölsch“. Die Regie führt Angelika Ponten-Drzewiecki.

Unter Verdacht

Katharina Engel, gespielt vom „Stetternicher Original“, Klara Durst, ist Inhaberin eines gut laufenden Miederwarengeschäfts. Als ihr Ehemann Hubert (Rolf Speen) unter Verdacht gerät, sie zu betrügen, steht ihre heile Welt auf dem Kopf. Kurzerhand engagiert sie einen Privatdetektiv (Meinhard Bock), um sich Klarheit zu verschaffen. Dieser ist jedoch weniger an den Fakten als an Katharinas Geld interessiert, und spannt sowohl deren Angestellte Anneliese (Martyna Pelzer), den Fensterputzer Thomas Salewski (Sascha Maßmann) als auch Katharinas biedere Freundin Adele (Maria Schmurr) ohne deren Wissen für seine Zwecke ein.

Adele wiederum sieht überall fremde Männer und vermutet, dass gar nicht Hubert, sondern Katharina selbst die Ehebrecherin ist. Ist vielleicht Schönheitspfleger Marco Hasselmann (Maik Boltes) der mutmaßliche Scheidungsgrund? Und welche Rolle spielt der Araber (Shorty Küper)?

In der unterhaltsamen Komödie bleibt am Ende nur die Frage zu klären: „Von wem ist das Kind?“

Wer das wissen will, der muss in den Kulturbahnhof Jülich kommen. Die Premiere findet am Freitag, 13. Oktober, um 20 Uhr statt. Weitere Aufführungen sind am Samstag, 14. Oktober, 19 Uhr, und Sonntag, 15. Oktober, 18 Uhr. Der Eintritt kostet acht Euro. Eintrittskarten gibt es ab Samstag, 23. September, nur bei Foto Schwarz in Jülich, Kleine Kö 8.

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