Jülich - Lich-Steinstraß trauert um Herbert Königs

Lich-Steinstraß trauert um Herbert Königs

Von: hfs.
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Germania Lich-Steinstraß trauert Vorsitzenden Herbert Königs, der mit 66 Jahren starb. Foto: hfs.

Jülich. Der 1. FC Germania Lich-Steinstraß trauert um seinen Vorsitzenden Herbert Königs. Der starb am vergangenen Wochenende. Herbert Königs wurde 66 Jahre alt. Fast 14 Jahre lang stand Königs an der Spitze der Germania.

Auch wenn viele von seiner heimtückischen Krankheit wussten, sein Tod am Freitag kam dennoch plötzlich. Deshalb sagten die Verantwortlichen kurzfristig das Bezirksligaspiel gegen Marmagen-Nettersheim ab. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Grün-Weiß Welldorf-Güsten: „Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich kann mir nicht erklären, warum wir dieses Spiel verloren haben, es ist mir unbegreiflich.“ Nach dem 3:4 beim BC Bliesheim fehlten Trainer Winfried Ronig von Grün-Weiß Welldorf-Güsten die Worte. Die Enttäuschung war riesig. Dabei hatten seine Akteure eine sehr gute erste Halbzeit hingelegt, hatten den frühen Rückstand aus der 9. Minute sozusagen im Gegenzug wettgemacht. Auch das 1:2 (31.) wurde schon in der 34. Minute egalisiert, eine Minute später sogar die 3:2-Führung bejubelt. „Aber dann sind wir irgendwie aus der Fassung geraten. Haben wir zu wenig gemacht? Waren wir zu lethargisch?“

Ronig fehlte nicht nur Erklärungen, sondern auch die Antworten auf die selbst gestellten Fragen. Fakt war, dass er seine Akteure im zweiten Durchgang nicht Pushen konnte beziehungsweise durfte. „In den Augen des Schiedsrichters war ich zu laut, er hat mich nach der Pause von der Bank verbannt, ich musste das Spielfeld verlassen.“ So erlebte er abseits des Platzes das 3:3 (70.) und sogar das 3:4 in der 79. Minute. „Das war eine bittere Niederlage, wir hatten die drei Punkte eingeplant.“ Dass so wichtige Spieler wie Thauer, Hermanns, De Benedetto, Schopen oder Dresia verletzungsbedingt fehlten, wollte Ronig nicht als Entschuldigung gelten lassen. „Dafür sind andere da“, meinte er und kündigte in dieser Woche hartes Training an.

So wird er denn als echter Fan von Borussia Mönchengladbach Dienstagabend nicht im Stadion sein, sich das Champions League-Spiel gegen Celtic Glasgow anschauen. „Ich will jetzt bei der Mannschaft sein, wir werden trainieren.“ Alles ist auf das kommende Heimspiel ausgerichtet. Es geht gegen die Sportfreunde aus Düren. Die sind seit fünf Spieltage ungeschlagen, rangieren auf Tabellenplatz 2. „Egal, wir müssen dieses Spiel gewinnen, um nicht den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren“, sagt Ronnig.

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