Lich-Steinstraß‘ Trainer hadert mit der zweiten Halbzeit

Von: tm
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Lich-Steinstraß. Ein Absteiger und ein Aufsteiger stehen nach dem vergangenen Wochenende an der Tabellenspitze in der Fußball-Bezirksliga, Gruppe 3. Obwohl Germania Lich-Steinstraß zuvor gegen BW Düren verloren hatte, kletterten die Jülicher mit einem 4:1-Auswärtssieg beim Schlusslicht TuS Schmidt an die Spitze – vorerst.

„Man konnte den Klassenunterschied schon sehen“, urteilte Trainer Jasko Coralic hinterher. Mit einem Doppelschlag hatte Moritz Kraus (7., 18.) die Seinen in Führung geschossen. „Moritz hat super trainiert“, lächelte sein Trainer. „Ich hatte darauf gewettet, dass er zwei oder mehr Tore schießt, und gewonnen.“ Vor der Pause erhöhte Ersan Kocyigit (33.) noch auf 3:0, nach dem Wechsel traf Markus Neuber, wieder mit einem Freistoß (51.).

Danach schaltete Lich-Stein-straß einen Gang zurück, so dass die Gäste wenigstens zum Ehrentreffer durch Tobias Klischer (75.) kamen. Genau dieser Treffer und die Spielweise der Germania in der letzten halben Stunde erregte jedoch den Trainer. „Die haben einfach zwei Gänge zurück geschaltet und nicht das Ergebnis erzielt, das möglich war“, grollte Coralic. Die zweite Halbzeit hatte ihm gar nicht gefallen. „Damit bin ich total unzufrieden.“

Aus gutem Grund, wie Coralic meinte. „Wir haben einige Fans, die zu jedem Auswärtsspiel mitfahren und uns anfeuern. Denen darf man einfach nicht so eine Vorstellung bieten. Das haben die nicht verdient.“ Dabei war er mit den stürmerischen Leistungen durchaus zufrieden und sah das Potenzial seiner Angreifer auch deutlich. „Da mache ich mir keine Sorgen. Wir werden immer unsere Chancen bekommen, müssen sie dann allerdings auch verwandeln.“

Mehr Gedanken machte sich der Trainer allenfalls über sein Mittelfeld, von dem noch zu wenig Impulse nach vorne ausgehen. Gegenüber der Niederlage gegen Düren hatten seine Akteure das umgesetzt, was vorab in der Kabine besprochen worden war. Es gelte jedoch, das Spiel über 90 Minuten in der verabredeten Form durchzuziehen.

Entgegen kommt dem Trainer dabei der starke Kader in Lich-Steinstraß, bei dem jeder Posten doppelt besetzt ist. „Die sogenannte zweite Garnitur merkt man nicht.“ Diese Situation erlaubt den rigorosen Wechsel. „Wenn einer da nicht mitmacht, was wir verabreden, muss er auf die Bank.“

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