Lich-Steinstraß - Lich-Steinstraß spielt gut, verliert aber dennoch

Lich-Steinstraß spielt gut, verliert aber dennoch

Von: tm
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Ali Makki ärgert sich über verpennte erste Halbzeit. Foto: Mauer

Lich-Steinstraß. So hatte sich das Trainer Jasco Coralic mit dem Rückrundenstart nicht vorgestellt. Beim CfR Buschbell/Munzur unterlag Germania Lich-Steinstraß 1:3 (0:2).

„Wir haben die erste Halbzeit verschlafen“, ärgerte sich der Trainer. Sein Stürmer Ali Makki drückte es drastischer aus: „Wir haben es verpennt.“ Zwei individuelle Fehler sorgten dafür, dass erst Nuno Sanches (19.) und kurz vor dem Wechsel Milo McCormick (45.) die Gastgeber mit respektablem Polster in die Kabine gingen. „Wir haben dem Gegner zwei Geschenke gemacht“, erklärte Coralic säuerlich. In der Germanen-Kabine gab es demzufolge lautere Töne, mit Erfolg.

„In der zweiten Hälfte haben wir die an die Wand gespielt“, war sich Makki sicher. „Wir waren dem Ausgleich viel näher als die an dem dritten Treffer.“ Denn den Anschlusstreffer zum 1:2 hatte er selbst in der 71. Minute besorgt. Bis dahin und auch anschließend hatten er und seine Mitspieler einige Chancen, allerdings ohne zählbaren Erfolg. „Entweder fehlte der entscheidende Pass oder der Torhüter von Buschbell reagierte super“, zog Makki Bilanz.

Und dann war da noch Sanches, ein brandgefährlicher Stürmer. Der war bei den Verteidigern von Lich-Steinstraß gut bewacht und weitestgehend abgemeldet. Aber nur weitestgehend, denn kurz vor Schluss entwischte er doch und war clever genug, sich gegen den ansonsten sehr guten Torhüter Florian Leipertz durchzusetzen (88.).

„Uns fehlt noch die Cleverness“, übte Makki durchaus Selbstkritik. Um dann umso überzeugter hinzuzufügen: „Das Ergebnis spiegelt überhaupt nicht die Leistung wieder. Weil wir so gekämpft und uns so reingehängt haben, ist es sehr schade, dass wir verloren haben.“ Er selbst war rechtzeitig wieder fit geworden, nachdem die Hinrunde nicht optimal verlaufen war.

Da tröstet die Einschätzung vom Trainer ein wenig: „Für mich ist Buschbell die beste Mannschaft in dieser Klasse. Und wenn wir unsere 100-prozentigen Chancen besser genutzt hätten, wäre auch mehr drin gewesen.“ So muss die Mannschaft sich schnell erholen und den Kopf wieder frei bekommen, denn bereits am Donnerstag Abend (19.30 Uhr) empfängt Germania Lich-Steinstraß den SV Breinig zum Nachholspiel am Möhnewinkel. Und die Gäste reisen mit sehr breiter Brust an, denn am vergangenen Sonntag „vermöbelte“ die Mannschaft Westwacht Aachen mit 12:0.

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