Lich-Steinstraß schießt sich mit Kantersieg auf Platz 2

Von: tm
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Seyit Celan springt hier am höchsten, Markus Neuber (Nr. 7) und Björn Schneider schauen zu. Auch das Hinspiel gewann Lich-Steinstraß, wenn auch „nur“ 4:2. Foto: Mauer

Lich-Steinstraß. Der Fußball-Trainer sprach hinterher von Klassenunterschied; die Spieler freuten sich einfach über das Schützenfest. Der gastgebende BC Bliesheim musste sich der Germania aus Lich-Steinstraß mit 2:6 (0:2) beugen.

Der Verlauf dieser Bezirksliga-Partie zeigte gleich mehrere Umstände auf, die die Germania derzeit so erfolgreich machen. Zum einen war dies die Art und Weise, wie die Treffer erzielt wurden. Mindestens die Treffer zwei, drei und vier belegten, dass die Germania in Kevin Zöller und Felix Keppel echte Stürmer in ihren Reihen hat. Entschlossenheit, Zielstrebigkeit und eine Portion Kaltblütigkeit gehörten dazu. Tugenden, die in der vergangenen Saison über lange Strecken vermisst wurden.

Und die Germania bewies, dass sie auch in Unterzahl durchaus ein Spiel entscheidend beeinflussen kann. Ob die Gelb-Rote Karte von Julian Fröschen-Weckauf berechtigt war oder nicht, war letztlich unerheblich. Wichtiger war die Reaktion der verbliebenen zehn Mannschaftskollegen auf dem Platz. Denn nach dem Platzverweis erhöhte zunächst Keppel auf 4:0, bevor die Gastgeber zu zwei Treffern (Zepp 67., Wannenmacher 78.) kamen. Danach jedoch waren Markus Neumann (85.) und Björn Schneider (89.) für die Germania erfolgreich.

Torchancen erspielt

„Ich hatte nie das Gefühl, dass wir die Kontrolle verlieren könnten“, gab sich Trainer Jasko Coralic sehr selbstbewusst. Angesichts der Übermacht seiner Spieler verständlich. In Unterzahl erspielte sich Lich-Steinstraß mehr Torchancen als der BC Bliesheim.

Mit diesem Sieg kletterte Lich-Steinstraß auf Tabellenplatz zwei, weil die direkten Konkurrenten aus Hürth und Straß sich nicht einigen konnten und dadurch Boden verloren. Bei einem Nachholspiel haben die Jülicher Vorstädter drei Punkte Rückstand auf SW Düren. Damit zahlte sich die Geduld von Jasko Coralic aus, der zu Beginn der Rückrunde immer besonders den letzten Saisonabschnitt im Auge hatte. „Wir haben zum Schluss nur Heimspiele und können unser Schicksal selbst bestimmen.“

Acht Spiele liegen noch vor der Mannschaft, allein fünf von davon trägt sie auf eigenem Rasen aus. Langsam rückt die Möglichkeit des Wiederaufstiegs in die Landesliga in den Bereich des Möglichen. Nach dem Spiel gegen Bliesheim bestimmt.

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