Lich-Steinstraß mit Energieleistung zum Remis

Von: tm
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Enteilt: Germane Thomas Mudrack (r.) lässt sich vom Breiniger Gästespieler Sven Meurers den Ball nicht abjagen. Foto: Kròl

Lich-Steinstraß. Mit einer Energieleistung und glänzender Moral verdiente sich Germania Lich-Stein-straß gegen einen ebenbürtigen SV Breinig einen Punkt. Für beide Mannschaften war das 2:2 gerecht, am Ende hätte die Germania auch die Nase vorne haben können.

Zu Beginn der Partie wurden die Gastgeber am Möhnewinkel allerdings kalt erwischt: Das Mittelfeld hatte sich noch nicht sortiert, da kamen die Gäste über die rechte Seite. Beim Querpass in die Mitte war niemand da, und Emrah Cebeci hatte keine Mühe gegen Torwart Robert Gase. Der allerdings hatte auch zu lange auf der Linie geklebt, um noch eine Chance zu haben (3.).

Der Schock saß tief, die nächsten Aktion wurde ebenfalls von den Gästen bestimmt. Der Ball flog oben auf das Tornetz, der Heber von Sven Meurers war ein wenig zu lang gewesen (5.). Es dauerte 20 Minuten, bevor die Germania zum ersten Mal gefährlich wurde, doch der Schuss von Ali Makki blieb am Torhüterfuß hängen. Der Treffer von Thomas Wirtz (26.) wurde wegen Abseitsstellung abgepfiffen.

Nach dem Wechsel kam es noch schlimmer für die Gastgeber. Wieder herrschte Verwirrung in der Abwehr, der Ball prallte an den Pfosten, und Meurers war am schnellsten und staubte ab (50.).

Das 0:2 war jedoch ein Signal für die Mannschaft, die eine Reaktion zeigte und begann, die Regie auf dem Platz zu übernehmen. „Es sprach für die Moral, dass wir nach dem Rückstand noch einmal gekommen sind“, fasste Trainer Werner Schönen die Entwicklung zusammen.

Knapp zehn Minuten später war Klaus Voike der Glückliche, der im dritten Nachschuss den Ball endlich über die Linie brachte. In der 75. Minute erlöste der zweite Ersatzspieler aus der Reserve die Germanen. Auch Alexander Franzen traf im dritten Anlauf aus dem Gewühl heraus. Der unbändige Wille der gesamten Mannschaft drückte sich darin aus.

Seinen Fehler am Anfang glich Keeper Gase dann noch in den Schlussminuten aus, als er gleich zweimal glänzend gegen Cebeci klärte, der an diesem Tag für Lich-Steinstraß nur sehr schwer zu neutralisieren war.

„Es war heute auch das letzte Aufgebot“, betonte Trainer Schönen. „Deshalb bin ich mit dem Punkt auch zufrieden.“ Er haderte allerdings mit der Chancenverwertung, denn Lukas Leipertz hatte noch eine ganz dicke Chance, vergab jedoch gegen den Gästekeeper (59.). Es fehle einfach noch die Kaltschnäuzigkeit.

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