Leukämie: Jordy aus Aldenhoven bangt um sein Leben

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Aldenhoven. Jordy ist ein Kind, das vielen Menschen am Herzen liegt. Er ist fröhlich, immer optimistisch eingestellt. Er ist ein Kind, das sich verwirklichen und behaupten möchte. Er hat viele Facetten, von denen eine besonders beeindruckt: seine Hilfsbereitschaft.

Der Zwölfjährige geht auf Menschen zu, er wendet sich aber auch von Menschen ab, wenn er das Vertrauen zu ihnen verliert, er sich abgelehnt fühlt. Eigentlich eine ganz normale Reaktion. Wenn wir ehrlich sind, mögen wir diese Kinder ganz besonders. Jordy war ein überaus fröhliches und glückliches Kind in seiner Grundschulklasse der Marienschule in Aldenhoven.

Seine familiäre Situation mit neun Geschwistern meisterte er bestens. Die Geburten seiner jüngsten Geschwister wurden nach Aussagen seiner Grundschullehrerin mit Freude und Begeisterung kommentiert.

Seine positive Einstellung zum Leben verlor er auch nicht nach dem Auftreten seiner lebensbedrohlichen Krankheit. Seit dem 16. Mai wird Jordy im Klinikum Aachen behandelt. Die Symptome - blaue Flecken, weiße Gesichtsfarbe und das Verschwinden seiner schönen Sommersprossen - gaben Grund zur Besorgnis. Schnell stand die niederschmetternde Diagnose fest: Leukämie!

Die Mutter wuchs über sich selbst hinaus, organisierte ihr Familienleben neu, um bei ihrem Sohn zu sein, das Leben der anderen Kinder dabei aber nicht zu beeinträchtigen. Organisationstalent und liebevolles Einfühlungsvermögen waren nötig. Verwandte, Bekannte, Freunde und Paten sprangen ein. Jordy unterzog sich derweil tapfer einer langwierigen und anstrengenden Cortison- und Chemotherapie.

Seltenen Typus gesucht

Diese Behandlungen sind jedoch nicht angeschlagen. Er braucht einen Spender, aber in der Deutschen Knochenspender Datei (DKMS) ist bisher leider keine der Typisierung entsprechende Eintragung gefunden worden. Der Typus, den Jordy braucht, ist sehr selten. Das heißt: Jordy braucht Hilfe, die über die bisherigen medizinischen Möglichkeiten der Behandlung hinaus geht. Deshalb sind dringend Geldspenden nötig, damit so schnell wie möglich eine entsprechende Typisierungsreihe gestartet werden kann.

Viele Menschen engagieren sich bereits für Jordy. In vorbildlicher Weise seine Mutter, die ihre große Familie mit neun Kindern auch in Krisenzeiten organisiert und sich vor allem intensiv und aufopfernd für ihr Sorgenkind Jordy einsetzt.

Unterstützung fand sie insbesondere bei Lothar Tertel, dem Bürgermeister der Gemeinde Aldenhoven, der sich als Schirmherr der Spendenaktion engagiert.

Beim 3.Indelandfest im Brückenkopf-Park am Wochenende, 15./16. August, gibt es einen Info-Stand mit Spendenaufruf. Beim 2. Indeland-Triathlon am Sonntag, 23. August, in der Gemeinde Aldenhoven wird ein Kuchenbüffet aufgebaut, dessen Erlös für die Aktion zur Verfügung gestellt wird. Weitere Aktionen sollen folgen.
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