Aldenhoven - Leuchtturmprojekt mit 20 neuen Wohnungen in Aldenhoven

Leuchtturmprojekt mit 20 neuen Wohnungen in Aldenhoven

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Als Baggerfahrer versuchte sich Bürgermeister Ralf Claßen vor dem ersten Spatenstich. Foto: Wolters

Aldenhoven. Positive Schlagzeilen abseits ihrer Haushaltsprobleme schrieb die Gemeinde Aldenhoven am Donnerstag, als der Startschuss für das Wohnbauprojekt der gemeindeeigenen Wohnungsbaugesellschaft (Woga) an der Frauenrather Straße gegeben wurde.

Bevor Bürgermeister Ralf Claßen und Woga-Vorsitzender Dieter Froning den obligatorischen Spaten in den Boden senkten, erhielten beide eine Kurzeinweisung in die Handhabung eines Baggers, der bei der Errichtung von zwei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 20 Wohnungen, die in der Nähe des Ortszentrums liegen, zunächst besonders gefragt ist.

Wie kleine Jungs, die unterm Weihnachtsbaum ihre elektrische Eisenbahn ausgepackt haben, versuchten beide Protagonisten, mit einem kleinen Joystick Baumaschine und zugehörige Schaufel zu bewegen.

Die Nachfrage nach den Mietwohnungen, die von der Zwei-Zimmer-Wohnung mit 60 Quadratmetern bis zu Penthouse-Wohnungen mit gut 100 Quadratmetern im Dachgeschoss reichen, sei bereits sehr groß, hieß es am Donnerstag auf der Baustelle. Alle Wohnungen verfügen über Terrasse oder Balkon und sind barrierefrei zu erreichen, da beide Häuser mit Aufzug ausgestattet werden.

Drei-Millionen-Euro-Projekt

Bei und nach der Präsentation des Drei-Millionen-Euro-Projektes im Juni hatten sich etliche Interessenten in Listen eintragen lassen, verbindliche Zusagen oder gar fertige Verträge habe es aber noch nicht gegeben, sagte Dieter Froning auf Anfrage unserer Zeitung. Nachdem der Kreis Düren die Baugenehmigung erteilt hatte, haben Froning sowie Waldemar Nickel und Marc Redlich aus der Woga-Geschäftsführung im Zusammenspiel mit dem Architekturbüro Schüller aus Würselen-Broichweiden die letzten Vorarbeiten zu dem sogenannten „Leuchtturmprojekt“ für die Gemeinde realisiert, damit die Baumaßnahmen, die voraussichtlich bis Ende kommenden Jahres andauern werden, noch im laufenden Jahr beginnen können.

Da die Planungen von Architekt Heinz Schüller den ursprünglich vorgesehenen Investitionsbedarf von rund drei Millionen Euro bestätigt haben, gab die Gesellschafterversammlung der Woga unlängst grünes Licht für das Vorhaben.

Als Finanzpartner steht die Sparkasse Düren für das regional wichtige Projekt bereit, die zuletzt die Verhandlungen mit der neuen Woga-Spitze geführt hat. „Denen ist hier das Gesellenstück gelungen“, lobte Gangolf Ehlen von der Sparkasse die Konstruktion, die für die Finanzierung gefunden worden ist.

Hochwertig und in zentraler Lage

Die Vertreter der Woga mochten am Donnerstag ihre Befriedigung nicht verhehlen, in zentraler Lage der Gemeinde attraktiven und hochwertigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. „Interessenten können sich weiterhin gerne bei der Woga im Rathaus melden“, sagte Vorsitzender Dieter Froning. Weitere Informationen zu dem Objekt könnten auch dem neuen Internet-Auftritt der Gesellschaft unter www.woga-aldenhoven.de entnommen werden.

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