Jülich - Letztes Schulabgänger-Seminar der GHS Ruraue

Letztes Schulabgänger-Seminar der GHS Ruraue

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Sie zählen zu den letzten Schülern der Gemeinschaftshauptschule Ruraue, die an dem Seminar zur Berufswahlorientierung teilnahmen. Foto: Schule

Jülich. Die Berufswahlorientierung an der GHS Ruraue gehörte immer schon zu den wesentlichen Komponenten des Schullebens. Die erste Auseinandersetzung mit dem Thema Berufswelt begann bereits in der 7. Klasse und wurde von dort aus in jedem Jahrgang altersgerecht und individuell in den Unterrichtsalltag eingebettet.

In diesem Schuljahr endete jedoch eine wichtige Orientierungsmaßnahme in der Ära der Jülicher Hauptschule, die im Sommer 2017 endgültig ihre Tore schließt. Zum letzten Mal nahmen Neuntklässler und Lehrer/innen der GHS Ruraue am Schul-Abgänger-Seminar (kurz SAS) teil.

Seit mehr als 30 Jahren organisierte das Bistum Aachen als Träger die drei- bis viertägigen SchülerInnen-Seminare für die Hauptschule. Die Fachstelle der kirchlichen Jugendarbeit für die Regionen Düren und Eifel führte das Seminar jährlich durch. Sie suchte dafür ein passendes Tagungshaus sowie geeignete Moderatoren aus, stellte ein abwechslungsreiches sowie schülergerechtes Programm zusammen und unterstützte damit zahlreiche Jugendliche bei ihrer Berufsorientierung und Berufswahl.

Als eine Art Jubiläums-Abschluss-Veranstaltung nahmen nicht nur interessierte Schülerinnen und Schüler daran teil, sondern der gesamte 9. Jahrgang der Schule.

Ohne Leistungsbewertung

Die Seminare verzichteten immer auf jede Form von Leistungsbewertung oder Zensuren, so dass im Vergleich zu schulischem Unterricht ein unbelastetes Lernklima bestand. Nur so konnten die Schülerinnen und Schüler ihre individuellen und konkreten Lebenssituationen zum Thema machen. Dabei wurde ihnen ermöglicht, ihre eigenen Fähigkeiten und ihre gesellschaftliche Situation besser einschätzen und beurteilen zu können.

In diesem Jahr standen vor allem die Selbst- und Fremdeinschätzung sowie das Bewerbungstraining im Fokus. Hierbei wurden unter anderem Bewerbungsgespräche simuliert und anschließend von den Teilnehmern selbstkritisch analysiert. Diese Übung hatte nicht nur einen hohen Spaßfaktor, sondern wurde von nahezu allen als besonders effektive und gute Vorbereitung auf die bevorstehenden realen Bewerbungsgespräche empfunden. Neben den fünf bis sechs Stunden, die die täglichen Arbeitseinheiten in Anspruch nahmen, gab es für die beiden Klassen genügend Raum für eine gemeinsame Freizeitgestaltung.

Die Schulgemeinschaft der GHS Ruraue bedankte sich herzlich beim Fachbereich der kirchlichen Jugendarbeit des Bistums Aachen für die jahrzehntelange fruchtbare Zusammenarbeit und wünscht dem wertvollen Angebot, dass es auch in Zukunft von möglichst vielen Schülerinnen und Schülern angenommen wird.

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