Jülich - LED-Ausbau in Jülich

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LED-Ausbau in Jülich

Von: -vpu-
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Jülich. Die Stadt Jülich lässt in diesem und im nächsten Jahr buchstäblich neue Lichter aufgehen. Der Stadtrat hat vergangene Woche dem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt, Fördermittel des Landes für finanzschwache Kommunen zu einem Großteil in die weitere Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik einzusetzen.

Diese Zuschüsse sind an bestimmte Zwecke gebunden – die energetische Sanierung gehört dazu. Und so werden laut Beschluss 2016 und 2017 insgesamt gut 917.000 Euro aus dem Fördertopf in die LED-Leuchten investiert. Die Stadt muss einen Eigenanteil von zehn Prozent drauflegen, so dass die Summe insgesamt gut eine Million Euro beträgt.

Die Umrüstung erfolgt mit und mit durch die Stadtwerke Jülich. Das kommunale Versorgungsunternehmen hat berechnet, dass mit den Mitteln fast 1300 alte Leuchtenköpfe ausgetauscht werden können. Das führe zu einer Energiekostenersparnis von rund 85.000 Euro pro Jahr. Außerdem werden durch die Maßnahme und die Energieersparnis jährlich 238 Tonnen Kohlendioxid weniger ausgestoßen.

Dies sei eine „konsequente Fortführung“ der Ziele, die von der Stadt „im Rahmen ihrer seit Jahren entwickelten Klimapolitik“ verfolgt werden, urteilt die Verwaltung.

Verbotene Lampen verschwinden

Damit kommt Jülich auch dem Quecksilberdampflampenverbot der Europäischen Union schneller nach, die im Stadtgebiet noch zu finden sind. Ursprünglich war vorgesehen, diese über Jahre durch Natriumdampflampen zu ersetzen, die günstiger sind als LED-Leuchten. Die Politiker im Stadtrat folgten dem Vorschlag einmütig, von den Grünen wurde er ausdrücklich gelobt.

Zwei Drittel der Mittel sollen in diesem Jahr investiert werden, ein Drittel im nächsten Jahr.

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