Weiler Langweiler - Langweiler feiert 34. Erntedankfest

Langweiler feiert 34. Erntedankfest

Von: gre
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Landwirt Herbert Kockerols (v.r.) dankte den beiden Priestern Heinrich Bongard und Fritz Siegers sowie den vielen Gästen, die den Weg nach Langweiler gefunden hatten. Foto: Greven

Weiler Langweiler. Jedes Jahr ist die Erntedankfeier im Weiler Langweiler der bestbesuchte Gottesdienst in der Region. Auch an diesem herrlichen Sonntagmorgen hatten wiederum viele Menschen aus der gesamten Umgebung den Weg nach hier gefunden.

Die große Maschinenhalle des Hofes Breuer fasste nicht alle Besucher. Die ersten hatten bis zu zwei Stunden vor Beginn der Messe schon ihre Plätze eingenommen. Es ist bewundernswert, wie viel Mühe sich die elf Bauernfamilien des Weilers Jahr für Jahr geben, um das große Fest herzurichten, welches in diesem Jahr zum 34. Mal in Folge gefeiert wurde.

Begleitet von den Patterner St. Matthäus-Schützen hielten Pater Fritz Siegers und Pfarrer i.R. Heinrich Bongard Einzug unter den Klängen der Bläserfreunde aus Kinzweiler und des Chorals „Die Himmel rühmen“, gesungen von den vereinigten Kirchenchören aus Niedermerz, Dürboslar und Schleiden unter Leitung von Organist Thomas Offergeld.

Kinder bringen Gaben zum Altar

Zu Beginn brachten Kinder die Gaben zum Altar: Henry das Brot, Mia die Blumen, Jonas das Obst, Leon das Gemüse und Marie die Milchprodukte. Angela Frings moderierte und erinnerte daran, dass sich in zunehmendem Maße die Menschen weniger Gedanken darüber machen, woher ihre Lebensmittel stammen, weil sie den Zyklus aus Säen, Wachsen und Ernten nicht kennen, weil sie nicht wissen, mit wie viel Arbeit die Erzeugung verbunden ist. „Erntedank feiern heißt Dank sagen für alle Dinge, die Gott wachsen lässt.“

Pater Siegers ergänzte, dass viele Menschen heutzutage dies alles als selbstverständlich ansehen. Nach dem Evangelium über die „wundersame Brotvermehrung“ betrachtete der Priester die Geschichte der Schöpfung und erinnerte daran, dass Gott sie uns zur Bewahrung übergeben habe, dass uns die Erde anvertraut ist. „Lieber Gott, wir danken Dir für alles, auch für die damit verbundene Lebensqualität. Bitten wir Gott, dass wir nie das Danken vergessen.“

Die „längste Theke zwischen Köln und Aachen“, die zünftige Erbsensuppe und etliche selbstgebackene Kuchen zählten zu den Magneten dieses Events, zu dem wie immer auch ein gut bestückter Bauernmarkt zählte.

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