Langsam wird es eng auf dem Campus Jülich

Von: dmd
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Bevor studiert wird muss geschüttelt werden: Das Schüttelspiel ist eine alte Tradition der FH Aachen am Campus Jülich. Foto: Mengel-Driefert

Jülich. Den Studienbeginn muss man feiern! So steht es auf der Einladung zum Erstsemesterempfang. Der Campus Jülich lädt ein und alle sind gekommen. So scheint es zumindest, denn am Morgen tummeln sich unzählige junge Menschen auf dem Gelände vor der Mensa.

Es haben sich rund 850 Erstsemester eingeschrieben, sagt die Hausbeauftragte Prof. Dr. Angelika Merschenz-Quack auf Nachfrage. Und Prof. Dr. Günter Jakob Lauth, Fachstudienberater Polymerwissenschaften, stellt fest, dass es eng werden wird: „Wir bekommen langsam Schwierigkeiten mit den Räumlichkeiten.“

Mit solch einem Ansturm wurde nicht gerechnet, sei aber sicherlich auf den doppelten Abiturjahrgang im letzten Jahr zurückzuführen. Der eine oder andere Abiturient habe vielleicht ein Auslandsjahr oder Jahrespraktikum eingelegt.

Die Stimmung vor der Mensa ist gut und wird noch besser, als Thomas Bläser, Student der Chemie und Erstsemestereferent, eine Tradition vorführt: Das Schüttelspiel. Er bewegt und schüttelt seine Arme nach rechts, links, unten und oben, die Erstis verstehen die Aufforderung, machen schnell mit.

Das sieht nicht nur lustig aus, es macht locker, nicht nur physisch. Dann wird es ernst. Die Begrüßung durch die Dekane und die Campus Office Einführung stehen an. Die Studenten erhalten Infos zur Prüfungsanmeldung oder Studentenplänen, ein Austausch mit höheren Semestern folgt.

Katerfrühstück

Das Programm geht mit einer Rallye über den Campus weiter. Pflichtstationen sind die Bibliothek und die Studentische Selbstverwaltung, erklärt Bläser, ansonsten gebe es lustige Spiele. Der Tag schließt mit einem Empfang und gemeinsamen Grillen, Prof. Dr. Marcus Baumann, Rektor der FH Aachen, begrüßt die Erstsemester im Auditorium.

Der nächste Tag startet mit einem Katerfrühstück und einer zweiten Rallye, diesmal geht es in die Stadt, um Jülich zu erkunden. Am zweiten Abend gibt es Tanz und Musik im Kulturbahnhof. Die Erstsemestertage bieten die Möglichkeit, das Studium von der privaten Seite kennenzulernen, verdeutlicht Bläser und sagt, dass es gerade am Anfang sinnvoll sei, Leute kennenzulernen, sich eine Community aufzubauen.

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