Lange Tradition: Messe ehrt den Namenspatron

Von: ahw
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Altar und Gotteshaus sind präpariert: Freitag Abend wurde in der 1351 erbauten Antoniuskapelle gegenüber Gut Linzenich der Namenspatron mit einer heiligen Messe geehrt. Foto: Antonius Wolters

Bourheim. Gut Linzenich, zwischen Kirchberg und Bourheim gelegen, ist ein 1255 erbautes Wasserschloss mit Vorburg, die Ende des Zweiten Weltkriegs durch Bomben teilweise zerstört wurden.

Zu dem immer noch schmucken Anwesen gehört mit der auf der gegenüber liegenden Straßenseite befindliche Antoniuskapelle eine so genannte Eigenkirche, der in früheren Zeiten sogar ein Vikar zugewiesen war. Das kleine Gotteshaus wurde 1351 erbaut und zuletzt 1880 in größerem Stil umgestaltet.

Das ganze Jahr über steht die Kapelle leer und ist für Besucher nicht zugänglich. Die beiden Ausnahmen sind das Fest des Namenspa-trons am 17. Januar und eine Maiandacht während des gleichnamigen Wonnemonats.

Mitglieder der Familia Mylius, der Schloss Linzenich seit 1836 gehört, schmücken dann den Altar mit einem hölzernen Aufsatz, der zum ursprünglichen Hochaltar gehört, vielen Kerzen und der Figur des heiligen Antonius oder einer Marienstatue, die sonst im Wohnhaus verwahrt werden. Diesmal hatte Pfarrer Dr. Jöcken, der die Tradition pflegt, die Messe schon auf den Freitag vorverlegt.

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