Landtagsabgeordneter Josef Wirtz setzt auf Stabilität

Von: ptj
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Wahlkampfstrategie präsentiert: Vor großem Publikum verdeutlicht Landtagsabgeordneter Josef Wirtz seine politischen Ziele. Foto: Jagodzinska

Lich-Steinstraß. Worum geht es bei der Landtagswahl im Mai? Diese Frage beantwortete Landtagsabgeordneter Josef Wirtz im Vorfeld des Wahlkampfs, der erst Ostern in seine heiße Phase tritt, aus seiner Sicht so: „Es geht um Sicherheit und Stabilität mit der CDU oder um Chaos mit Rot-Rot.”

Trotz „haarsträubender politischer Ziele” der Linken wie die Einführung des Schulfachs Drogenkunde, die Abschaffung des Verfassungsschutzes wie die der freien Schulwahl wolle eine nach wie vor geschwächte SPD laut Wirtz eine Zusammenarbeit nicht ausschließen.

Der „holprige Start der Bundesregierung, der auch die NRW-CDU getroffen hat”, ließ den Landtagskandidaten keineswegs siegessicher erscheinen: „Die in Berlin müssen endlich aufhören, übereinander zu reden, sondern gemeinsame Lösungen erarbeiten”. Allerdings sei Düsseldorf nicht Berlin, und Wirtz resümierte die „sehr gute Umsetzung des Wahlkampfslogans seit dem eindrucksvollen Wahlergebnis 2005: Mehr Arbeit, mehr Bildung, weniger Staat”.

Seine Erfolgsbilanz trotz Krise lautete: 230.000 weniger Arbeitslose, 8000 neue Lehrstellen und die Abschaffung von 138 Behörden. Als Beispiele aus seinem Wahlkreis nannte er die Schaffung von Familienzentren, Ausbau der U3-Betreuung, FH-Neubau und die Weiterentwicklung des Indeland-Projektes und dankte für wertvolle Gesprächsimpulse von Parteifreunden im gesamten Kreis, die er sich auch im „zeitgemäßen und begeisternden Wahlkampf mit Jürgen Rüttgers als Ministerpräsidenten” erhofft.

Unterstützung haben die Landesminister Karl-Josef Laumann und Eckhard Uhlenberg bereits zugesagt. Das Wahlkampfprofil der „einzig verbliebenen Volkspartei” lautet: Selbstbewusstes und geschlossenes Auftreten, Glaubwürdigkeit und Sensibilität gegenüber dem Bürger.

„NRW muss stabil bleiben”, dieses Motto verkündete Kreisgeschäftsführer Bernd Ramakers nach einer ausführlichen Wahlanalyse mit Schwerpunkt „Überzeugungsarbeit der Nichtentschlossenen”.
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