Landesligist Lich-Steinstraß sieht Hoffnungsschimmer

Von: tm
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Lich-Steinstraß. In einem „Chaos-Spiel“ behielt die stark abstiegsgefährdete Germania aus Lich-Steinstraß letztlich die Oberhand. Bei Westwacht Aachen siegte der Landesligist mit 3:2 (2:0). „Viel Hektik“, umschrieb Trainer Jasko Coralic das Geschehen und schob auch gleich eine der Ursachen dafür hinterher.

„Wir haben die Aachener einfach unterschätzt und geglaubt, das würde ein leichtes Spiel für uns. Aber Westwacht war in der ersten Halbzeit viel bissiger als erwartet.“

Und so passierte genau das, was Lich-Steinstraß während der gesamten Saison immer wieder in Schwierigkeiten gebracht hatte. Der erste ernstzunehmende Ballkontakt der Gastgeber führte gleich zum Tor. Mit einem Volleyschuss traf Daniel Tresor Umba (15.). Und die Germania lief einmal mehr einem Rückstand hinterher.

Aber Lich-Steinstraß weiß einen Moritz Kraus in ihren Reihen, der an diesem Tag zum Goalgetter avancierte. Erst nutzte er eine Unsicherheit des Aachener Torhüters (19.), dann spielte er seine Schnelligkeit aus und besorgte seinerseits volley das 2:2 (45.), nachdem zwischenzeitlich Westwacht erneut durch Umba in Führung gegangen war (31.).

Und dann war da noch Schiedsrichter Markus Klar, der kurz vor der Pause Björn Schneider wegen einer Beleidigung eines Aacheners in die Kabine schickte. Der Schiri wartete bis zur 63. Minute, um auch Daniel Jose-Zola von den Gastgebern vorzeitig unter die Dusche zu schicken und zögerte wiederum eine Minute vor Schluss nicht, das Meckern des Aachener Torhüters Marc Kuropka mit Rot zu ahnden. „In der ersten Halbzeit war der sehr unsicher, danach war es besser“, urteilte Coralic.

Zum Haare raufen

Der musste sich dagegen in der zweiten Halbzeit die spärlichen Haare raufen, weil seine Akteure mehrere hochklassige Chancen vergaben. Und durfte dann doch noch jubeln, als Visar Behrami in der 88. Minute per Kopf den Siegtreffer erzielte. „Unsere schlechteste Chance haben wir genutzt.“

Damit wahrte Germania Lich-Steinstraß für die restlichen vier Spieltage die hauchdünne Chance auf den Klassenerhalt und rückte auf Platz 13 vor – mit sieben Punkten Rückstand auf Hilal Maroc Bergheim und SV Rott auf den Nicht-Abstiegsrängen.

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