Landesliga: Lich-Steinstraß unterliegt in Eilendorf deutlich mit 0:5

Von: tm
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Lich-Steinstraß. Der SV Eilendorf war wohl eine Nummer zu groß für Germania Lich-Steinstraß. Zumindest am vergangenen Wochenende. Mit 5:0 schickten die Gastgeber die Germanen auf die Heimreise.

Trainer Werner Schönen hatte vor der Partie auf die Gefährlichkeit eines Andreas Simons hingewiesen. Seine Spieler hatten wohl nicht so recht zugehört. Dabei rangieren Simons und der Germane Ali Makki hintereinander in der Torjägerliste. Diesmal war von Makki auf dem Spielfeld nur sehr wenig zu sehen.

Trotz des Ergebnisses meinte Schönen: „In der ersten Halbzeit waren wir klar besser.“ Er konnte sich in seinem Urteil zumindest beim Eilendorfer Kollegen Achim Rodtheut der Zustimmung sicher sein. Allein das hatte nichts genutzt.

Die frühe Führung der Gastgeber durch Nathan Ndombele offenbarte Unkonzentriertheiten in der Germanen-Abwehr, die der Tabellenzweiten sofort bestrafte. Danach jedoch übernahm Lich-Steinstraß zunehmend die Regie auf dem Rasen. Ersan Kocyigit hatte den Ausgleich vor Augen, als sein Schuss auf der Linie geklärt wurde (13.). Und Makki hatte in der 19. Minute Pech, als er den Ball nicht richtig traf. Wieder einmal war die Chancenverwertung zu schlecht bei der Germania, die prompt den zweiten Treffer hinnehmen musste, als Marc Kosalla bei einem Eckball ungehindert einköpfen konnte (29.). Wieder wurden Nachlässigkeiten bestraft. Schade für Lich-Steinstraß, dass der Mannschaft bis zur Pause der Anschlusstreffer nicht gelang.

Eiskalte Gastgeber

Die zweite Hälfte gehörte dann nämlich nur noch den Gastgebern. Eilendorf zeigte, warum die Mannschaft in der Tabelle so weit oben steht. Die Treffer von Lukas Klein-Blömlage (52.), Simons (76.) und Ceyhan Arslan (81. Foulelfmeter) waren teilweise einfach herausgespielt gegen einen Gegner, der eine entsprechende Reaktion auf die erste Hälfte vermissen ließ.

„Eilendorf war in der zweiten Hälfte klar besser“, gab Trainer Schönen unumwunden zu. Deshalb ging auch der SV-Sieg für ihn in Ordnung. Aber Werner Schönen wäre nicht Trainer, wenn er am Ende nicht auch noch sagte: „Zu schlagen waren die.“

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