Landesliga: Germania Lich-Steinstraß entscheidet Kellerduell selbst

Von: tm
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Unglücksrabe Seyit Ceylan ist in dieser Saison sehr oft Sieger bei seinen Zweikämpfen geblieben. Foto: Mauer

Lich-Steinstraß. Der Kampf gegen den Abstieg hat für Germania Lich-Steinstraß einen kräftigen Dämpfer erhalten. Die Mannschaft verlor das Kellerduell gegen den Kohlscheider BC 2:5 (1:1), obwohl die Germanen bis zur 80. Spielminute noch auf der Gewinnerstraße waren.

Erneut mussten die angereisten Jülicher einen Rückschlag verdauen, als Felix Haupts für Kohlscheid einen Foulelfmeter verwandelte (15.). Doch ausgerechnet der gerade wieder in die Mannschaft zurückgekehrte Thomas Wirtz schaffte in der 36. Minute den Ausgleich und gab seiner Mannschaft damit die Motiviation, die die Elf für das Restprogramm in der Liga dringend benötigt.

Nach dem Wechsel schaffte Moritz Kraus das 2:1 für Lich-Steinstraß (51.). „Wir waren in der zweiten Halbzeit besser als in der ersten“, zollte Trainer Jasko Coralic Respekt. Allerdings versäumten es seine Spieler, aus weiteren Chancen den Abstand zu vergrößern.

Und dann passierte in der 80. Minute genau das, was nicht passieren darf. Bei einer Flanke kommt es zum Missverständnis genau der beiden Spieler, die bislang viel dazu beigetragen hatten, dass Lich-Steinstraß noch um den Nichtabstieg kämpfen kann. Die Säule in der Abwehr, Seyit Ceylan unterschätzt Torhüter Florian Leipertz und beschert der Mannschaft ein Eigentor, dass zum Zusammenbruch des Spiels führte.

Nur eine Minute später schaffte Götte Lucas die erneute Führung, Faton Popova traf in der Nachspielzeit noch zweimal zum 5:2 für Kohlscheid.

„Es tut mir für Seyit sehr leid“, betonte Trainer Coralic. „Ohne ihn wären wir längst abgestiegen.“ Der Trainer hat den Willen noch nicht aufgegeben und setzt auf den Heimvorteil bei den beiden letzten Begegnungen, um das Wunder des Nichtabstiegs doch noch wahr zu machen. Aber Coralic weiß auch, dass es viel Glück brauchen wird, um beispielsweise gegen den Tabellenführer zu gewinnen.

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