Lametta-Karneval im KuBa zwei Mal ausverkauft

Von: Kr.
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Der Präsident und einziges Mitglied der KG „Övverm Bersch“ hatte zur Lametta Sitzung eingeladen. Foto: Kròl

Jülich. Das Schlagwort war vorgegeben. „Lametta, schwing, schwing“, tönte es im Jülicher Kulturbahnhof, denn die KG „Övverm Bersch“ und ihr Präsident und einziges Mitglied Thomas Beys hatte zur Weihnachtsfeier eingeladen. Man feiert schließlich nicht gerne allein und das brauchte der Vollblutkarnevalist auch wirklich nicht.

Gleich zwei Tage musste er durchhalten, so groß war das Interesse und aus der Weihnachtsfeier im ausverkauften Jülicher Kulturbahnhof wurde, wie schon im vergangenen Jahr, die weltweit einzige und großartigste „Lametta-Sitzung“. Im Alleingang stellt Thomas Beys dies alles auf die Beine, sitzt gelassen vor weihnachtlicher Kulisse auf der Bühne und schaut in den sehr weihnachtlich geschmückten Saal.

Auch sein Publikum weiß bereits, was es seinem Präsidenten schuldig ist. Statt Narrenkappe überwogen Weihnachtsmannmützen, mit jeder Menge Lametta und Lichterketten hatten die Närrinnen und Narren ihre Outfit aufgehübscht und sie zeigten sich alle überaus gelehrig. Der Schlachtruf „Lametta schwing, schwing“, ging ihnen flüssig über die Lippen und enthusiastisch schwangen sie dazu dicke Lametta-Puschel. Es konnte also losgehen. Mit dem gleichnamigen Lied startete der Präsident in die Winterlandschaft, wobei er sich textlich nicht so ganz am Original festhielt.

Dabei bekannte er freimütig seine Leidenschaft zum Lametta. Wortgewandt ist zwar Präsident Beys und auch als Alleinunterhalter könnte er gut und gerne ein mehrstündiges Programm bestreiten, doch er hatte sich dennoch Hilfe von außen geholt. Mit Achnes Kasulke hatte er eine echte Stimmungskanone eingeladen. „Klein, schrill, bunt“, so stellte sie sich selbst vor und zeigte sich ganz begeistert vom weihnachtlich- karnevalistischen Flair im Saal. Auch Colör kennt sich aus mit Weihnachten. Die vier Mädels ließen es zunächst einmal ruhig und stimmungsvoll angehen, ehe sie mit „Mir sin echt Kölsche Mädchen“ und anderen Hits die Stimmung mächtig einheizten. Auch der „Knallkopp“ Dieter Röder hatte zu Weihnachten und Karneval seine eigene Meinung und ließ sein Publikum daran teilhaben.

Dann ging es auch schon in die Pause und anschließend mit „Dinner for Präsident“ im zweiten Teil weiter. Im Jahre 2067 katapultierte Beys seine Gäste und zum Geburtstagsdinner eingeladen waren nicht etwa Admiral Schneider und Mr. Pomeroy, sondern Franz Beckenbauer, Hans Süper, Reiner Calmund und Helmut Kohl. Als Butler aber brillierte niemand anderes als der Präsident. Roberta Lorenza, das italienische Stimmungstalent, machte ihrem Namen wieder alle Ehre und dann gab es einen besonderen Leckerbissen und Augenschmaus für die Damen. Die Boygroup „Gebäckstreet Boys“ hatten ihr Kommen zugesagt. Maurice Emunds, Lukas Kalisch, Michael Vieth und natürlich Thomas Beys hatten musikalisch einiges zu bieten. Mit den Kaafsäck endete diese 2. Lametta Sitzung und so langsam kann nun der Schalter wieder auf Vorweihnachten umgelegt werden.

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