Lamersdorferin ist die 600. Nutzerin des Hausnotrufs

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Mit einem kleinen Blumenstrauß besuchte der Caritasvorstand Dirk Hucko (rechts) Katharina Wolf und Sohn Norbert. Foto: Erik Lehwald

Lamersdorf. Über seine 600. Kundin konnte sich der Hausnotruf der Caritas freuen. Katharina Wolff, Jahrgang 1928, und ihre Familie vertrauen nun auf das neue Hilfesystem im Haus. Auch wenn Sohn und Schwiegertochter mit unter demselben Dach wohnen, kommt es natürlich zu Situationen, in denen die erstaunlich rüstige Dame alleine ist.

Abnehmende Kraft und zunehmende Sturzgefährdung zu Hause sind die häufigsten Gründe, sich ein solches System zuzulegen. Die Nummern der Familie sind zwar meist im eigenen Telefon gespeichert, aber im Notfall nützt das mitunter wenig, wenn man es in der Wohnung nicht erreichen kann oder die Akkus leer sind.

Knopf an der Kette

„Man fühlt sich einfach sicherer. Wenn ich einige Wochen im Jahr im Urlaub bin, ist es gut zu wissen, dass schnelle und die richtige Hilfe in Notfall bei meiner Mutter ist“, so Sohn Norbert Wolff. Den Notrufknopf trägt man im Normalfall am Körper – wahlweise an einer Kette oder an einem Armband. Die Batterie hält mehrere Jahre und wird rechtzeitig automatisch vom Caritas-Hausnotrufteam ausgetauscht. Das gibt den Betroffen aber auch den Angehörigen Sicherheit, dass immer schnell die richtige Hilfe einfach und zuverlässig gerufen werden kann. Nicht alle haben das Glück, dass die Familie in unmittelbarer Nähe lebt und selbst dann kommt es natürlich immer Mal zu Alltagssituationen, wo der ältere Mensch alleine ist.

Für Norbert Wolff ist es beruhigend zu wissen, dass durch den Alarm sofort schnelle Hilfe für seine Mutter aktiviert und er direkt von der Notruf-Zentrale benachrichtigt wird. Wird der Alarmknopf gedrückt, bleibt die Leitung stehen und die Sprechverbindung mit der Basisstation intakt, bis Hilfe zu Hause eingetroffen ist.

Geschulte Mitarbeiter nehmen in der Zentrale den Notruf sofort und rund um die Uhr entgegen und leiten die richtigen Maßnahmen ein. Sie informieren die benannten Vertrauenspersonen oder rufen professionelle Hilfe. Die Caritas hat zudem ein kreisweites Netz von Mitarbeitern in den acht Pflegestationen in der Region, die rund um die Uhr in Bereitschaft stehen, wie auch in der Station Inden.

Die Installation zu Hause geht schnell und unkompliziert. Ein bestehender Festnetzanschluss ist nicht zwingend notwendig, denn es gibt auch Systeme mit einer SIM-Karte. Beratung und Bestellungen für das Hausnotrufsystem werden in allen sieben Beratungsbüros und den acht Pflegestationen der Caritas Düren-Jülich angeboten. Unter Telefon 02421 / 48134 können sich Interessierte auch direkt an die Mitarbeiter des Hausnotrufs werden.

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