„Lagerfeuer-Trio“ begeistert mit Klassikern und eigenen Songs

Von: bw
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Bei ihrem Auftritt im KuBa entfachte die Aachener Formation Lagerfeuer-Trio lodernde Begeisterung im Publikum. Foto: Wickmann

Jülich. Die Aachener Gruppe „Lagerfeuer-Trio“ hat bei ihrem mittlerweile dritten Konzert im Jülicher Kulturbahnhof das Publikum abermals restlos begeistert. Im ausverkauften großen Saal zeigte das aus Bernd Weiss an der Gitarre, Heiko Wätjen am Kontrabass und Yann le Roux an den Percussions bestehende Trio eine gelungene Mischung aus bekannten Klassikern, eigenen Songs und witzigen Slapstickeinlagen.

„Für uns ist es das Wichtigste, dass das Publikum sofort mit singen kann und wir zusammen feiern können“, sagte Weiss. Angefangen haben die drei Musiker vor neun Jahren unter dem Motto „geht nicht, gibt’s nicht“. Und damit sind ihre musikalischen Interpretationen bekannter Hits gemeint, zu denen unter anderem Queens „Bohemian Rhapsody“, Soft Cells „Tainted Love“ oder „Walk like an Egyptien“ von den Bangles gehören. Allein durch das Fehlen von Synthesizer oder E-Gitarre entstehen völlig neue Klangmuster, die dennoch die Originale nicht verfälschen.

Natürlich darf sich das Publikum auch Titel wünschen, und fast alle dieser Zurufsongs können auch gespielt werden. Mittlerweile hat das Lagerfeuer-Trio auch eine ganze Menge eigener Songs im Repertoire, die auch Ende April als Album veröffentlicht werden. Besonderen Wert legt das Trio natürlich auf die Mitsingbarkeit und hat entsprechend alle Texte in deutscher Sprache verfasst.

Etwas Hörbares produzieren

„Wir sind eine recht harmonische Band, bei der jeder seine Ideen einbringen kann und wir gemeinsam daraus etwas Hörbares produzieren“, erzählt Wätjen. Beim Konzert im KuBa spielte Lagerfeuer eine bunte Mischung aus bekannten und unbekannten Songs. Los ging es mit den Eigenkompositionen „Schalalalalalalalalalala“, „Lagerfeuer“ oder „Auswärtsspiel“, und natürlich konnten alle mit singen bei „Walk like an Egyptien“. Sofort wurde das Publikum in das Konzert mit einbezogen und feierte die Gruppe.

Besonderen Applaus erntete Yann de Roux mit seiner Interpretation von Udo Lindenbergs „Cello“, bei der seine Stimme nicht vom Original zu unterscheiden war. Weitere Hits waren natürlich die besagte „Bohemian Rhapsody“ von Queen, Cat Stevens „Wild World“, The Clashs „Should I stay or should I go“ oder die Eigenkomposition „Das ist nicht fair”, die als erste Single der Band im Radio gespielt wurde.

Selbst in das Schlagergefilde schweifte die Band mit einer kurzen Einlage von Udo Jürgens „Griechischer Wein“ ab, während Weiss und Wätjen auch ihre Rapkünste zum Fettes Brot-Kultsong „Jein“ bewiesen. Zwischendurch erzählten die Drei immer wieder Geschichten aus ihrer Kindheit oder von ihren Konzerterlebnissen. Zum Finale kochte der Saal zu Reinhard Meys „Über den Wolken“, und alle zeigten sich beeindruckt von le Roux Percussionsolo auf seiner „Ikea“-Holzkiste. Die Band lieferte den applaudierenden Zuhörern sogar zwei Zugaben, bei denen sie auch ein Medley aus zahlreichen 80er-Jahre-Klassikern spielte. Am Ende des Abends waren alle restlos begeistert, und das Lagerfeuer-Trio wird bestimmt bald wieder Station in der Herzogstadt machen.

Weitere Infos über die Band und die CD-Veröffentlichung am 26. April gibt es unter: www.lagerfeuer-musik.de.http://www.lagerfeuer-musik.de

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