Ladehemmung wird dem FC Inden/Altdorf zum Verhängnis

Von: hfs.
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Hat auch nach der dritten Niederlage das Lachen nicht verlernt: FC-Coach Gerd Daun. Foto: hfs.

Jülich. Es war das beste Saisonspiel, das Bezirksligist FC Inden/Altdorf nach Worten von Trainer Gerd Daun bisher abgeliefert hat. Dennoch ging es beim Aufsteiger Eintracht Verlautenheide mit 0:2 verloren. Warum? Ganz einfach, sagt der Übungsleiter.

„Wir hatten vorne keinen Stürmer, der einmal Verantwortung übernommen hat, zur Pause mussten wir mindestens mit fünf Toren führen“, zählte Daun die Chancen auf, welche sich den Stürmern im Minutentakt boten. Aber keine wurde verwertet, zur Freude der Gastgeber, die kein überhaupt nicht zum Torschuss kamen.

Das änderte sich aber nach dem Wechsel. Da tauchte plötzlich Dennis Tümmers im Strafraum des FC auf, eine kurze Drehung, der Ball saß zum 1:0 für die Eintracht. Natürlich war die Freude riesig, vor allen Dingen nach dem 2:0, das Küchen nach einer Stunde erzielte.

Dass dem zweiten Treffer ein Foulspiel an Mario Ludwig voranging – er wurde bei der Ballannahme unterlaufen, der Schiedsrichter übersah aber diesen Rempler – ärgerte umso mehr. Anschließend machte Inden/Altdorf nochmals Druck, freute sich schon, als Ludwig einen Kopfball ansetzte, der gegnerische Keeper schon geschlagen war, der Ball allerdings in letzter Sekunde von Memic von der Torlinie gekratzt wurde.

Die gleiche Situation in der 72. Minute, nachdem Samit Spago schon einen Freistoß abgeschlossen hatte. „Wieder wird der Ball noch geklärt“, blieben Daun förmlich die Schimpfworte im Munde stecken. Dass Tobias Mirbach in der 82. Minute nach zweimaligem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz musste, setzte dem Ärgern des Trainers die Krone auf.

Daun blieb dennoch dabei: „Die Mannschaft hat sehr gut gespielt, sie hat sich nur nicht belohnt. Und dies ist mehr als ärgerlich.“ Am Sonntag muss die Elf gegen den FC Inde Hahn ran, danach geht es zu Alemania Mariadorf – ein Spitzenduo, an dem sich Inden/Altdorf nur aufrichten kann.

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