Selgersdorf - Lachmuskeltraining bei den „Strohmänner“

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Lachmuskeltraining bei den „Strohmänner“

Von: dol
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Die Tuchgruppe durfte als erste der vier KG-eigenen Tanzgruppen ihr Können unter Beweis stellen. Foto: Dolfus

Selgersdorf. Ton in Ton mit ihren Gastgebern in Blau und Weiß leistete die „Funkengarde Blau-Weiß“ von 1832 ganze Arbeit beim stimmungsvollen Einzug des Elferrates der KG „Strohmänner“ Selgersdorf zu ihrer jecken Kostümsitzung.

Die Erkelenzer Mädche und Jonge müssen sich keineswegs hinter ihren prominenten Kollegen der Traditionscorps aus Köln verstecken, davon konnten sie das Publikum mit ihren gekonnten Tanz- und Akrobatikeinlagen eindrucksvoll überzeugen.

Die Selgersdorfer Jecke hielt es nicht lange auf ihren Stühlen, und nachdem auch das Erkelenzer Reiterkorps musikalisch noch einen drauf gelegt hatte verkündete Präsident Dirk Lausberg folgerichtig die erste Rakete des Abends. Mit großer Begeisterung hieß das Narrenvolk im Anschluss die erste von insgesamt vier Tanzgruppen der KG „Strohmänner“ willkommen – die „Strohpüppchen“ sind als jüngste Garde natürlich bei der abendlichen Sitzung nicht vertreten. Die Tuchgruppe und die Große Garde stellten bei dieser Kostümsitzung ihr tänzerisches Können erstmals gemeinsam unter Beweis, darüber hinaus hatte jede Gruppe natürlich auch einen eigenen Tanz vorbereitet.

Musikcomedy und Showtanz

Als vierte Gruppe traten nach einer berufs- und mutterschaftsbedingten Pause wieder die „Hot Chili Chicken“ auf den Plan. Mit einer gelungenen Kombination aus Musikcomedy à la „Herzblatt“ mit Rudi Carrell und Showtanz begeisterten die sieben Damen das Narrenschiff. „Se sin widder do!“ freute sich daher nicht nur Präsident Dirk Lausberg.

Für strapazierte Lachmuskeln sorgten die „Beckendorfer Knallköpp“ alias Lydia und Rolf Goliasch als kölsches Renterehepaar, das sich wortgewaltig in der Wolle hat. Rolf Goliasch ließ kein gutes Haar an seiner Lydia, die unter anderem den BH der Marke „Zauberflöte“ trug, ihm aber immerhin als „gute Fette“ erschien. Sein Standardspruch, wenn Lydia anfing zu jammern: „Heul doch!“

Hoch her ging es auch beim Auftritt der Musikformation „Kaafsäck“ aus Dürwiß mit ihrem bunten Mix von Karnevalsliedern wie „Kölsche Jong“ oder „Ich will danze“ und modernen Popsongs wie „Let’s get loud“ von Jennifer Lopez.

Zu den Höhepunkten der Sitzung zählte natürlich der Einzug des „Strohmänner“-Prinzenpaares Prinz Michael (Plum) und Prinzessin Brigitte (Plum) mit ihrem Prinzenpaarführer Helmut Eßer, die von ihrem Narrenvolk gebührend gefeiert wurden. Kai Kramosta „ein Pfundskerl“ amüsierte die Jecke mit Parodien auf andere Pfundskerle wie Ottfried Fischer oder Rainer Calmund.

Wohlverdienten Applaus ernteten auch das Männerballett „Lückenbüßer“ aus Porselen und die „Backes Band“ aus Müntz, bevor die Musikgruppe „Brass on Spass“ aus Eschweiler das Finale einleitete.

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