Kuppelzelt-Konstruktion im Brückenkopfpark ist „sicher”

Von: Otto Jonel
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So lange die Membran hält, wi
So lange die Membran hält, wird das Zelt über der Hauptbühne der Blickfang im Stadtgarten des Brückenkopf-Parks sein. Foto: Jonel

Jülich. Das Ambiente ist reizvoll wie kaum ein anderes im Jülicher Land. Das Publikum sitzt im Trockenen und genießt dennoch Open-Air-Atmosphäre. Und doch: Großveranstaltungen wie das Konzert von Montserrat Caballé oder auch der Auftritt von Daniel Kübelböck wird es unter dem Zeltdach auf der Hauptbühne des Brückenkopf-Parks in Jülich nicht mehr geben.

„Für die großen Events ist die Bühne nicht mehr geeignet”, lautet das ernüchternde Urteil von Hajo Bülles. Der Mann, der die Veranstaltungen im Park organisiert und koordiniert, weiß wovon er spricht.

In den 13 Jahren seit der Landesgartenschau, als die damals noch blütenweiße Zeltkonstruktion samt der von ihr überdachten Bühne ein echter Hingucker war, haben sich die Zeiten geändert. Nun erfüllt die Bühne viele normal gewordenen Anforderungen eines modernen Spielortes nicht mehr. Mit der Arena Kreis Düren ist zudem eine Veranstaltungsstätte entstanden, die den noch halbwegs wirtschaftlich attraktiven Bereich bis zu 3000 Zuschauern abdeckt - und das wetterunabhängig.

Wichtiger Bestandteil

„Dennoch ist die Hauptbühne ein wichtiger Bestandteil des Parks”, betonen Bülles und Geschäftsführerin Dr. Dorothee Esser unisono. Der Kultursommer mit seinen Veranstaltungen für die Kinder blühte unter dem Zeltdach auf. Musiker der Sonntagskonzerte dürfen auf trockene Notenblätter vertrauen. „Für die Veranstaltung ?Prima Klima gab es in ganz Jülich keinen andere Fläche”, erinnert sich die Parkchefin.

Eine geraume Weile wird die nicht mehr ganz so weiße Konstruktion das beherrschende Element im Stadtgarten bleiben. Eine Prüfung des Zeltes erbrachte ein erfreuliches Ergebnis: „Keine Mängel! Die Besucher sind sicher.”

Allerdings ist die Prüfung noch nicht ganz abgeschlossen. Derzeit wird untersucht, wie die Zeltmembran so gestützt wird, dass sie noch eine Weile durchhält. Flicken oder Teilflächen auszutauschen, ist nicht möglich. Deswegen sollen „Korsettstangen” eingezogen werden. Ziel ist es, die Zeltmembran „so lange drauf zu lassen, wie sie hält”.
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