Kunstverein Jülich setzt auf Kontinuität

Von: Kr.
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Der Vorstand des Jülicher Kunstvereins hat sich bewährt, doch wird er nun um einige neue Gesichter bereichert. Foto: Kròl

Jülich. In bewährter Manier und mit bekannten Gesichtern wird beim Jülicher Kunstverein in den kommenden zwei Jahren weitergearbeitet. Einstimmig sprachen die Mitglieder des Vereins bei der Jahreshauptversammlung im AWO-Heim ihrem Vorstand das Vertrauen aus.

So wird Kirsten Müller-Lehnen weiterhin den Vorsitz inne haben. Ihr zur Seite als 2. Vorsitzender steht weiterhin Dieter Laue, während Dr. Jürgen Dornseiffer die Kasse verwalten wird. Die langjährige Schriftführerin Dr. Antje Goedking legte indes ihr Amt nieder, bleibt dem Vorstand aber als Beisitzerin erhalten. Die Schriftführung übernimmt fortan Rosemarie David. Neben Dr. Goedking werden Dr. Birgit Leyens, Karin Stobbe, Hans Peter Bochem und Stefan Jongen als Besitzer das Führungsgremium unterstützen.

Zusätzlich wurden Rudolf Vahsen und Michael Küpper als Beauftragte für Künstlerkontakte und Auswahl der Ausstellungen gewählt, die den Vorstand unterstützen. Neu eingerichtet wurde das Amt des Medienbeauftragten, das Jürgen Otto übernehmen wird. In naher Zukunft wird der Verein nämlich einen neuen Internetauftritt erhalten, den Otto pflegen soll. Diese neue Website war ebenso Thema der Sitzung, wie der Geschäftsbericht für 2014, den die Vorsitzende Kirsten Müller-Lehnen vorstellte und näher erläuterte.

Der Jülicher Kunstverein war zufrieden mit dem abgelaufenen Jahr. Drei Künstler stellte der Verein in drei Ausstellungen vor, die alle sehr gut angenommen wurden. Darüber hinaus wagte man mit der Ausstellungsreihe „Made in Jülich“, in der sich Künstler des Kunstvereins an drei Wochenenden präsentierten, etwas Neues. Diese Reihe wollen die Kunstfreunde auf alle Fälle wiederholen, denn auch sie lockte zahlreiche Besucher in den Hexenturm.

Weitere Kolloquien geplant

Einige Kolloquien mit Jülicher Künstlern und die traditionellen Fahrten des Kunstvereins rundeten ein umfassendes Programm ab. Sie werden auch in diesem Jahr wieder Bestandteil des kulturellen Angebots sein. So geht es bereits am 25. Februar in die Bundeskunsthalle nach Bonn zur Ausstellung „Der Göttliche“ – eine Hommage an Michelangelo.

Im April besucht der Kunstverein zwei Tage lang Den Haag, bevor es im Mai nach Paderborn zur Ausstellung „Die Brueghel Familie“ geht. Brandenburg ist im Juni das Ziel einer weiteren Exkursion, und es geht zur Miro-Ausstellung nach Düsseldorf, nach Lübeck und im Oktober zur Ausstellung „Weltkunst – von Buddha bis Picasso“. Nicht zuletzt ist noch eine Fahrt nach Mons in die Kulturhauptstadt 2015 geplant. Ein herzliches Dankeschön der Vorsitzenden galt Marlies Keil, die diese Fahrten immer sehr sorgfältig plant.

Eine Ausstellung ist vom 6. bis 29. März im Hexenturm vorgesehen mit Angelika Schneeberger (Malerei) und Angelika Kissing (Keramik). Am 9. und 10. Mai stellen Rolf Lock, Kirsten Müller-Lehnen und Elmar Valter im Rahmen der Kunstroute des Kreises Düren im Hexenturm aus. Vom 4. bis 27. September wird Anastasiya Nesterova ihre Graphiken dort zeigen.

Die Ausstellungsreihe endet vom 9. Oktober bis 1. November mit Werken von Christiane Crewett-Bauser und Lichtinstallationen von Frank Göllmann.

Weiterhin sind zwei Kolloquien geplant. Ein Vortrag mit Guido von Büren widmet sich am 3. November dem Thema „Realismus in der Kunst der Modernen“.

In Zusammenarbeit mit dem Verein „Kultur ohne Grenzen“ wird es eine Filmvorführung geben und ein Atelierbesuch bei Martina Chardin in Mettmann ist ebenfalls in Planung. Außerdem wird man die Nonexistinggroup bei der Durchführung ihrer Ausstellung im Jülicher Brückenkopf-Park unterstützen.

So steht also ein arbeits- und ereignisreiches Jahr an, auf das sich die Kunstfreunde und auch die Mitglieder des Kunstvereins freuen dürfen. „Wir versuchen, Vielfalt in unser Programm zu bringen, stellen lokale Künstler ebenso vor, wie auswärtige und versuchen auch schon einmal einen großen Namen nach Jülich zu holen“, erklärte Kirsten Müller Lehnen. „Dabei“, so betonte sie „hat die Qualität allerhöchste Priorität und wir wollen zeigen dass auch die Menschen dieser Stadt da einiges zu bieten haben“.

Nichts Neues zum Hexenturm

Thema der Zusammenkunft war natürlich auch die Zukunft des Kunstvereins im Jülicher Hexenturm, doch da wusste der Vorstand nichts Neues zu berichten.

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