Kunsthandwerkerinnenmarkt: Ein Event, das alle Sinne anspricht

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Die Verbindung von kunstvollen Erzeugnissen präsentiert in einem einzigartigen Ambiente macht den besonderen Reiz des Jülicher Kunsthandwerkerinnenmarktes aus. Foto: Stadt

Jülich. Ein buntes Markttreiben wird beim 23. Kunsthandwerkerinnenmarkt am 18. und 19. Juni von 11 bis 18 Uhr die Jülicher Innenstadt rund um den Schlossplatz beherrschen, der im Schatten der Zitadelle als historischer Kulisse ideale Rahmenbedingungen für einen kulturellen Paukenschlag bietet.

Präsentiert wird nicht nur eine farbenfrohe Palette an schönen und nützlichen Dingen, sondern auch ein breit gefächertes und immer wieder neues Angebot.

Der Kunsthandwerkerinnenmarkt ist eine Bereicherung für Jülich, Highlight des Jahres – und immer eine Reise wert. Die überwältigende Resonanz und der gute Ruf des Kunsthandwerkerinnenmarktes, der seit 23 Jahren Besucher aus der Region und weit darüber hinaus anzieht, sorgen dafür, dass jährlich über 30.000 Freunde der Kunst angelockt werden, die probieren und stöbern, kaufen und genießen, sich überzeugen und inspirieren lassen.

Geboten werden an über 250 Ständen, die von Kunsthandwerkerinnen aus ganz Deutschland bestückt werden, an zwei Tagen für alle Freunde der Kunst alte Techniken des Handwerks und neue Trends zur Gestaltung – in jedem Fall ausgefallene und hochwertige Produkte. Ob Handwerkliches, Schmückendes, Traditionelles oder Modernes – die Frauen präsentieren Unikate mit Liebe zum Detail von edel bis exzentrisch.

Ideen vor Ort umsetzen

Das Besondere des Kunsthandwerkerinnenmarktes ist nicht nur die Tatsache, dass ausschließlich Frauen als Ausstellerinnen teilnehmen dürfen, sondern dass sie vielfach auch hautnahen Anschauungsunterricht geben über die Herstellung ihrer ausgefallenen und hochwertigen Produkte. Fantasie und künstlerische Formgebung sind die persönliche Handschrift jeder Anbieterin. Viele Ausstellerinnen setzen auf Anfrage auch Ideen der Besucher um. Geschenkideen für sich und andere sind garantiert.

Der Kunsthandwerkerinnenmarkt ist nicht nur ein Angebot für Freunde der schönen Künste, sondern auch ein Event, das die Stadt nicht nur im Rheinland bekannt macht.

„Der Kunsthandwerkerinnenmarkt ist eine tolle Werbung für die Stadt, eine gute Plattform für persönliche Ziele der Beschickerinnen mit Anziehungskraft auf Publikum aus dem grenzüberschreitenden Umkreis. Der Kunsthandwerkerinnenmarkt ist aber auch Wirtschaftsfaktor durch seinen Verkaufserfolg und mit der Chance für die Frauen, mit ihrem Kunsthandwerk eine selbstständige Existenz zu gründen. Wir haben wirklich Gutes aufgebaut“, so die Dezernentin Katarina Esser, die 1994 als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt mit der Galeristin Brigitte Habig diesen Markt aus der Taufe gehoben hat.

„Das, wozu der Markt geworden ist, übertrifft unsere damaligen Erwartungen. Aber wir freuen uns darüber, denn je mehr Besucher auf unseren Markt aufmerksam werden, desto mehr Interesse und Aufmerksamkeit bekommen unsere Kunsthandwerkerinnen und unsere Stadt.“

Strenges Konzept

Der Erfolg wurde ermöglicht durch ein strenges Konzept sowie Leidenschaft und Herzblut bei der Organisation des Marktes und Schaffenskraft renommierter Künstlerinnen und Kunsthandwerkerinnen aus vielen Bundesländern. Der Markt bot anfänglich Unterstützung und Einstiegshilfe für Frauen in einen neuen Beruf, heute führen viele Ausstellerinnen der ersten Stunde ihr Kunsthandwerk haupt- und nebenberuflich immer erfolgreicher aus.

Die Arbeiten zeugen von hohem Niveau handwerklichen Könnens und künstlerischer Eigenständigkeit. Altes Handwerk wird hier oftmals neu entdeckt. Solides, traditionsreiches und kunsthandwerkliches Können auf dem Schlossplatz im Herzen der Stadt – aus einem Modell ist ein erfolgreiches Konzept entstanden, das es so im näheren Umfeld nicht noch einmal zu finden gibt.

Beliebtes Ambiente

Die Ausstellerinnen lieben das Ambiente auf dem Schlossplatz und wissen, dass ein interessiertes Publikum ihre Arbeiten schätzt. Allen Gewerken gemein ist ihre Einmaligkeit und der Einfallsreichtun der Kunsthandwerkerinnen mit ihrer Originalität, Qualität und ausgefallene Kreativität. Ästhetisch ansprechende handgearbeitete Objekte mit Unikatcharakter sind hier ebenso zu finden wie Einzigartiges aus edlen Materialien.

Die Vielfalt an Eindrücken macht den Markt so beliebt. Es gibt Augen-, Ohren- und Gaumenschmaus. Zu einer Besonderheit ist mittlerweile aufgrund großer Nachfrage in diesem Segment der „Grüne Markt“ geworden mit diversen Köstlichkeiten aus ökologischem Anbau und eigener Herstellung, aber auch romantischer Blumenkunst und farbenfrohe Arrangements, authentische Produkte und eine vollmundige Aromenpalette, Leckereien zum direkten Verzehr und eine schmackhafte Stärkung – der Kunsthandwerkerinnenmarkt ist somit auch im 23. Jahr wieder ein Event für alle Sinne.

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