Kunst gegen Bares von Helge bis Piet

Von: rb
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Sie alle kämpften zwölf Minuten lang im Kulturbahnhof um die Gunst des Publikums. Foto: Blanche

Jülich. „Er ist eine witzige Mischung aus Piet Klocke und Helge Schneider“, kündigte Moderator Daniel Kus den Sieger des Abends mit einem Augenzwinkern an. Und in der Tat, Stefan Dittrich aus Berlin, seines Zeichens Musiker und Parodist, erinnert in der Tat stark an jene beiden Koryphäen der humorvollen Unterhaltung.

Wirken doch seine Einlagen auf sehr professionelle Art und Weise sprunghaft improvisiert und daher lebendig und hochkomisch.

Neben Dittrich begrüßte Kus fünf weitere Künstler, die getreu der Spielart der Veranstaltungsreihe in jeweils zwölf Minuten die Gunst des Publikums zu erringen versuchten. Jeder Darbietung ist demnach ein Sparschwein zugeordnet, und der Zuschauer befindet selbst, welchen Künstler er honorieren möchte. Der Sieger darf sich stolz „Kapitalistenschwein des Monats“ nennen, während unentschlossene Zuschauer ihren Obolus dem „Solidarschwein“ zuführen können, einem Sparschwein, dessen Inhalt unter allen Darbietungen aufgeteilt wird.

Besonders abwechslungsreich präsentiert sich „Kunst gegen Bares“, das 2007 in Köln erfunden wurde, da der Zuschauer Kleinkunst in allen Spielarten an einem Abend erleben darf. Und so freute man sich auch in Jülich über Musik, Stand up Comedy und die beeindruckende Leistung des Mentalisten „Flo Mentalist“, der die Gedanken des tief beeindrucken Auditoriums förmlich lesen konnte.

Mit der Band „Herr Miesepeters“, hatten auch ein paar echte Jülicher Eigengewächse die Möglichkeit, bei ihrem Auftritt zu punkten und die Zuhörer mit instrumental wie sängerisch stark dargebrachten Kompositionen mitzureißen. In einem Monat dürfen sich die Jülicher Kleinkunstfreunde wieder auf Kunst gegen Bares im KuBa freuen. Veranstalter Daniel Kus freut sich jedenfalls jetzt bereits wieder auf Jülich.

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