Kulturwoche: Literatur und freie Musik

Von: kr
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Vorab trafen sich Helmut Machat, Bernhard Gerards, Chris Heinrichs und Egidius Paul Rütten im Glasmalerei-Museum, um die Wirkung ihrer Präsentation vor Ort zu erleben. Foto: Król

Linnich. Im Verlauf der Linnicher Kulturwoche wird auch der Literatur wieder viel Aufmerksamkeit geschenkt. „Wort - Bild - Klang im Einklang”, so hatte Egidius Paul Rütten seine Präsentation in der Alten Kirche Körrenzig betitelt, in der er gemeinsam mit dem jungen Saxophonspieler Chris Heinrichs Musik, Texte sowie einige seiner Bilder und Kunstwerke nebeneinander stellte.

In diesem Jahr will Rütten diese Reihe im Deutschen Glasmalerei-Museum in Linnich fortsetzte.

Da das Element Wasser und die Rur, an deren Ufer die Stadt bekanntlich liegt, im Mittelpunkt der Kulturwoche stehen, hat auch der Dichter sich des Themas angenommen. So werden die Zuhörer seinen Protagonisten auf eine Bootsfahrt begleiten können. Eine Klangfahrt soll es werden.

Außerdem setzt er noch zwei seiner Gedichte um, die er eigens für diese Veranstaltung schrieb. „Linientanz” und „nickende Gräser”. Sie entstanden unter dem Eindruck der Fotografien von Helmut Machat, der ebenfalls an dieser Präsentation beteiligt ist. Seit acht Jahren gehört er dem Fotoclub Hückelhoven an und ist mittlerweile auch in die Künstlergruppe „Kante” aufgenommen worden. Er beschäftigt sich überwiegend mit Spiegelungen und ganz speziell mit Spiegelungen im Wasser der Rur.

Intensiv hat er sich mit diesem Thema auseinander gesetzt und bewegt sich dabei auf drei Ebenen. Erkennt man zunächst noch deutlich, worum es sich bei seiner Aufnahme handelt, werden die Bilder immer abstrakter, ohne dass er sie allerdings digital bearbeitet. Mittlerweile spielt er außerdem mit verschiedenen Materialien, was wiederum beachtliche Effekte bewirkt. Oft zeigt Machat das gleiche Motiv zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten und Wetterbedingungen.

„Wort - Bild - Klang” diese drei Kriterien versuchen Chris Heinrichs und Bernhard Gerards (Perkussion) in Einklang zu bringen. Dabei wollen sie die Texte nicht nur untermalen, sondern auch eingreifen und formen. Für die jungen Musiker bedeutet dies eine Herausforderung, der sie sich allerdings aufgrund ihrer musikalischen Erfahrungen gewachsen fühlen. „Bei einem Lied tun wir schließlich auch nichts anders”, meint Gerards.

Am Mittwoch, 16. September, um 19.30 soll die musikalische Lesung im Glasmalerei-Museum stattfinden. Dort sind dann auch bis zum Ende der Kulturwoche die Fotografien zu sehen.
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