Kultursommers: Linnicher Lichtblicke ein gelungener Abschluss

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Die katholische Kirche St. Martinus in wechselnden Farben, hier in Rot. Foto: Stadtmarketingverein
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Die Fassade der evangelischen Kirche in kunstvoller Beleuchtung.

Linnich. Am Samstag erlebten die Linnicher Bürger und viele Gäste aus den umliegenden Ortschaften ihre Heimatstadt ganz neu: Zum Abschluss des Kultursommers, der diesmal in sein zehntes Jahr ging, hatte sich der Stadtmarketingverein „Wir in Linnich“ etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Nach Einbruch der Dunkelheit erstrahlten Glasmalereimuseum, Stadtmauergarten, Altermarkt mit der evangelischen Kirche und Kirchplatz mit der katholischen St. Martinuskirche ganz neu in variierendem Lichterglanz, gestaltet von der Firma Jordans & Hompesch aus Langerwehe.

So entstand ein Rundweg vom Museum zum Stadtmauergarten mit Anstrahlung der Skulpturen, über die Nordpromenade, wo der Gedenkstein für die jüdische Synagoge erstrahlte, zum Altermarkt. Hier konnten sich die Besucher an der Ausleuchtung der Außenfassaden des Heimatmuseums und der evangelischen Kirche erfreuen. Weiter ging es zum Kirchplatz, auf dem die mächtige Fassade der katholischen St. Martinuskirche in wechselndem Licht in grau, gelb, grün, rot oder violett getaucht wurde.

In beiden ebenfalls in Lichterglanz getauchten Kirchen erklang Orgelmusik. In der evangelischen Kirche spielte Youna Park, begleitet von der Geigerin Sung-Geum Yang und der Sopranistin Min Jung. In der St. Martinuskirche spielten Philipp Tziakiris und Markus Gerards die Orgel.

Stefan Helm las in beiden Kirchen Gedichte der Heimatdichterin Thea Mendel-Meyer (1866-1941) – jüdische Bürgerin aus Linnich – aus ihren beiden Gedichtbänden „Aus dem Leben – für das Leben“ und „Herzensklänge: Gedichte von lieblich bis bewegend.“ Die evangelische Kirche lud außerdem noch zum offenen Abendliedersingen mit Orgelbegleitung ein. Pfarrerin Wiebke Harbeck fand dazu ergänzende Worte.

Es war den Besuchern möglich, alle Angebote wahrzunehmen, weil diese zeitlich entsprechend organisiert waren.

Im Glasmalereimuseum konnte man den Rundweg beenden oder unterbrechen bei diversen Getränken und vielen Snacks, gespendet von Mitgliedern und Freunden des Stadtmarketingvereins, die sich auch um Catering und Service der Gäste kümmerten unter der professionellen Leitung von Karl-Heinrich Herzogenrath.

Für den musikalischen Rahmen sorgte die Band von Beverly Daley. Dieser Band gelang es, mit Jazz, Rock, Soul und Beat von Anfang bis Ende der Veranstaltung ein magischer Anziehungspunkt für die Besucher zu sein. Immer wieder lösten die Künstler beim Publikum Stürme der Begeisterung aus und ließen sich gerne zu mehreren Zugaben bewegen.

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