Kulturelle Jugendarbeit geht durch den Magen

Von: Mira Otto
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Überfall auf das Buffet: Beim „Night Culture Dinner“ der Jülicher Jugendeinrichtungen konnten die Besucher von zehn bis 27 Jahren kulinarisch in andere Kulturen eintauchen. Foto: Mira Otto

Jülich. Innerhalb der „nachtfrequenz“ 2016 der Landesvereinigung Kultureller Jugendarbeit NRW wurde am Wochenende im PZ der Zitadelle ein „Night Culture Dinner“ des Städtischen Jugendheimes, des Jungendtreffs Roncalli-Haus und B.hauses veranstaltet.

Dazu brachten die Besucher von zehn bis 27 Jahren selbstgemachte Speisen ihres kulturellen Hintergrundes mit und wurden damit zu ihren eigenen Köchen des Abends. Im Gegenzug waren Eintritt sowie Speis und Trank frei.

Als schließlich das Buffet durch Sarah Böhnke, der Leiterin des Städtischen Jugendheimes, eröffnet wurde, machten sich die Jugendlichen unter anderem über syrische Falafel, griechische Spinattaschen und kongolesische Speisen her. Auch die deutsche Küche war mit hausgemachten Frikadellen und dem bekannten Nudelsalat vertreten.

Hierzu sagte Bilal Salim, Besucher der Veranstaltung: „Mir und meinen Freunden gefällt es sehr, da man ein solches Kulturfest, bei welchem man auch gemütlich zusammensitzen kann, meines Wissens in Jülich noch nicht gesehen hat.“

Im PZ waren mit Kerzen bestückte Tische aufgestellt worden, an denen sich die teilweise in Anzügen und Cocktailkleidern gekleideten Jugendlichen niederließen. „Hier kann man gut sehen, dass das gemeinsame Essen alle Altersgruppen und kulturellen Hintergründe miteinander verbinden kann“, sagte Tobias Stroms, der Leiter des B.hauses, zum gemütlichen Beisammensein. Auch Mechak Mukaba Balogi, ebenfalls Besucher des Events, war vom Dinner angetan und kommentierte: „Das, was ich gegessen habe, hat auf jeden Fall geschmeckt. Ich persönlich finde die Atmosphäre schön, in der das Essen stattfindet.“

Aus allen Kulturkreisen

Für die musikalische Unterhaltung sorgte an diesem Abend DJ Fatjion. „Er spielt heute von arabischer bis afroamerikanischer Musik Songs aus allen Kulturkreisen“ sagte Tobias Storms und Sarah Böhnke ergänzte: „Damit wollen wir das kulturreiche Angebot des Essens auch im Ambiente wiederspiegeln.“

Neben den zahlreichen Helfern aus Kreisen der Jugendheime und -treffs halfen Sascha Schleibach und Hakija Gaschi bei den Vorbereitungen des „Night Culture Dinners“. Sie bereiteten am Mittwoch vor der Veranstaltung insgesamt 800 Pizzabrötchen vor.

„Ich bin begeistert, dass auch außerhalb der Jugendarbeit Leute helfen und ihren ganzen Tag damit verbringen“, freute sich Sarah Böhnke über die tatkräftige und nicht zuletzt sehr schmackhafte Unterstützung.

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