Kulturdenkmal nutzen

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Jülich. „Bürgerbeirat Historische Festungsstadt Jülich - Rückblick- Dokumentation- Ausblick”. Unter diese drei Überschriften stellten Wolfgang Gunia (Redakteur) sowie Elmar Fuchs und Dr. Peter Nieveler als Mitarbeiter die Festschrift zum 20 jährigen Bestehen des Bürgerbeirates.

Die Umschlagseite der knapp 80 Seiten starken Schrift mit einem Bild Herzog Wilhelms V. und Napoleons weist hin auf die Breite der Themen, Ausstellungen und Publikationen.

Mitte der 80ger Jahre schlossen sich drei Arbeitskreisen zusammen, die alle die gleichen Zielen hatten: Einsatz für die Jülicher Festungsbauten, Kampf um eine sachgerechte Restaurierung und Öffnung der Festung für alle interessierten Bürger.

Zu den Mitstreitern der ersten Jahre gehörte auch Hartwig Neumann. Mit mehreren Ausstellungen zur Geschichte der Zitadelle und des Brückenkopfes, durch vier groß angelegte „Zitadellentage” (1987-1990) und durch ein reiches Führungsangebot gelang es, eine große Zahl von Menschen für die Festungsbauten zu begeistern und ihnen geschichtliche Kenntnisse zu vermitteln.

Durch Anträge an die Stadt zur besseren Gestaltung, Nutzung und Vermarktung der Zitadelle wurde versucht, Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger zu nehmen.

Publikationen, regelmäßige Exkursionen zu Festungsbauten und Kulturdenkmälern der Region sowie Radtouren am Tag des offenen Denkmals, Vortragsabende mit ausgewiesenen Fachleuten, weiterhin die Herausgabe eines seltenen Druckes als Faksimile und einer Silbermedaille zum Brückenkopf, stimmungsvolle Schlosskeller- bzw. Lindenhoffeste gehörten ebenfalls zum Angebot.

In seiner Bilanz kommt Gunia zu dem Ergebnis, dass sich der Einsatz für die Festungsbauten - zum Teil in fruchtbarer Kooperation mit anderen Vereinen - gelohnt hat, weil der Zustand der Festung sich erheblich verbessert hat und große Teile restauriert wurden.

Trotz dieser Fortschritte bleibt aus Sicht des Beirates noch viel zu tun, weil im Umfeld der Zitadelle noch vieles verbessert werden muss. Die überregionale Vermarktung ist nicht in wünschenswerter Weise gelungen.
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