Floßdorf - „Kultur ohne Grenzen” präsentiert Rafael Montero und Blandine Menard

„Kultur ohne Grenzen” präsentiert Rafael Montero und Blandine Menard

Von: Kr.
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Für einen musikalischen Hochgenuss sorgten Rafael Montero und Blandine Menard im Hause Barkhoff in Floßdorf. Foto: Kròl

Floßdorf. Ganz im Zeichen der alten spanischen Traditionen stand das Konzert des Vereins „Kultur ohne Grenzen”, dass wie üblich im Hause der Vorsitzenden Marijke Barkhoff stattfand. Immer größer wird der Kreis der Musikliebhaber, freute sich die Gastgeberin.

Ganz besonders freute sie, dass mittlerweile auch der WDR Interesse für diese Konzerte zeigt. Ihre Gäste aber, die schon seit längerem zu ihr kommen, wissen neben dem musikalischen Hochgenuss, der geboten wird, auch die familiäre Atmosphäre sehr zu schätzen.

Mit Rafael Montero, einem argentinischen Tenor und der Gitarristin Blandine Menard hatte Barkhoff zwei Künstler eingeladen, die sich der Geschichte und musikalischen Tradition Spaniens verschrieben haben. Bis in die Renaissance gingen die beiden Musiker zurück. Komponisten wie Milan, de Fuenllana oder Mudarra stellten zu dieser Zeit, im Gegensatz zur Musik im restlichen Europa, die Stimme in den Vordergrund.

Begleitet wurden die Sänger dabei von der Vihuela, der Urgroßmutter der heutigen Gitarre, wie Montero scherzhaft bemerkte. Bereitwillig gab er Erklärungen zu den Tanzliedern, Romanzen und auch volkstümlichen Stücken, die er mit seinem vollen wohlklingenden Tenor vortrug.

Dezent hielt sich die Gitarre dabei im Hintergrund, wobei dennoch die Klasse und das Können von Blandine Menard deutlich wurde. Im zweiten Teil ihres Konzertes wandten sich die beiden dann überwiegend den spanischen Volksliedern zu, die sich vor allem von Liebe, der Freiheit und dem Stierkampf handelten.

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