Jülich - Künstlerische Ader des Gymnasiums pulsiert kräftig beim Sommerkonzert

Künstlerische Ader des Gymnasiums pulsiert kräftig beim Sommerkonzert

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Knastberax und Siebenschütz
Viel Spaß bereitete das Musical „Knastberax und Siebenschütz“, das die Theater AG in Rekordzeit einstudiert hatte. Foto: Dirk Neumann

Jülich. Ein besonders abwechslungsreich gestaltetes Programm zierte das diesjährige Sommerkonzert des Gymnasiums Zitadelle in der voll besetzten Schlosskapelle. Neben dem Vor- und Kammerorchester sowie dem Oberstufen-Lehrerchor bereicherten diesmal die Theater-AG und der Musical-Chor den Abend.

So bildete die Aufführung des Kindermusicals „Knasterbax und Siebenschütz“ den Auftakt. Nicht nur die jüngeren Zuschauerinnen und Zuschauer fanden viel Spaß an der musikalischen Komödie: Räuber Knasterbax gelingt es, dem Polizisten Siebenschütz beim gemeinsamen Bad im Waldsee seine Uniform zu entwenden und so in die Rolle des Polizisten zu schlüpfen. Doch schon bald hat er genug von der Mühsal des Polizistendaseins, und es gelingt ihm, den Rollentausch wieder rückgängig zu machen.

Die Theater-AG unter Leitung von Martina Sowa, die lediglich ein halbes Jahr Zeit für die Proben hatte, brillierte in diesem Werk durch tolle schauspielerische und musikalische Leistungen, unterstützt vom Musical-Chor, den Andrea Wlasak leitete.

Im Anschluss daran ging es mit bekannten Melodien weiter. So führte das Vororchester unter der Leitung von Andrea Wlasak einen bunten Strauß an Melodien auf: Angefangen von der Bauernhochzeit aus der „Moldau“ von Bedrich Smetana über das „Hallelujah“ von Leonard Cohen bis hin zum Thema des Films „Forrest Gump“ überzeugten die jungen Musikerinnen und Musiker mit ihrem musikalischen Können.

Humoristisch und anspruchsvoll zugleich war auch das Programm des Kammerorchesters. Nach der „Kleinen Nachtmusik“ von Mozart beim letzten Konzert präsentierten sie dieses Mal nach einer Polka von Antonín Dvoák die „Kleine Lachmusik“ von Wolfgang Schröder und stellten die Zuhörerinnen und Zuhörer vor die schwierige Aufgabe, in den vier Sätzen diverse Zitate bekannter Melodien wiederzuerkennen. Gerade der beschwingte und leichte Charakter dieses Werks in Abgrenzung zu den musikalischen Zitaten bekannter Stücke und Lieder stellte hohe Anforderungen an die Schülerinnen und Lehrer des Orchesters unter der Leitung von Pedro Obiera.

Den Abschluss dieses langen musikalischen Abends bildete der Oberstufen- und Lehrerchor mit einem jüdischen Volkslied und Elton Johns „Can You Feel The Love Tonight“. Mit dem schmissigen Stück „Have A Nice Day“ verabschiedeten sie das Publikum, das allen Musizierenden begeistert applaudierte.

Mit diesem gelungenen Sommerkonzert setzten alle Musizierenden erneut hohe Maßstäbe für die weitere musikalische Arbeit und weckten zugleich die Vorfreude auf das nächste Konzert im neuen Schuljahr.

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