Künstlerduo Bernards und Valter überzeugen beim NoiseLess-Konzert

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Mit viel Schwung und Witz präsentieren Peter Bernards (links) und Elmar Valter populäre und weniger bekannte Hits der Beatles.

Jülich. Vielleicht könne ja der ein oder andere findige Zuhörer entdecken, wo sich im Beatles-Song „Happiness is a warm Gun” der Name des Duos verstecke, meinten Peter Bernards und Elmar Valter beim NoiseLess-Konzert im Dietrich-Bonhoeffer-Haus unisono.

Lange brauchte das Publikum nicht zu suchen, denn direkt kurz nach den ersten Strophenteilen ertönt klar verständlich die Zeile, die namensgebend für die Beiden war: „The man in the crowd with the multicoloured mirrors on his hobnail boots”.

Mit viel Schwung und Witz präsentierten die beiden Sänger-Gitarristen eine illustre Auswahl von Beatles-Songs, nach eigener Aussage größtenteils eher unbekannte Juwelen. Tatsächlich kombinierte das Duo verborgene Schätzchen wie „Hey Bulldog” mit bekannterem Material der „Fab Four” à la „Girl”, „Please please me” oder „Across the Universe”, allerdings stets mit einem augenzwinkerndem Spaß an der Sache.

Dadurch behielten die Songs ihren beatlesken Charme, ohne je „ausgelutscht” zu wirken. Im Gegenteil - mit beeindruckendem Satzgesang kam „The Man” dem Original nahe, ohne das eigene Spielverständnis zu verneinen, also immer eher Huldigung, als Kopie

Ein großes Herz und die richtigen Lauscher für die „Roaring Sixties” bewies Peter Bernards anschließend auch mit seinem Blues-Trio „Floating Dog”. Dabei deckten die „Dogs” die „beiden großen Themen” des Bluesrock ab, die Liebe und Tiere, wie Bassist Wolfgang Weides mit trockenem Humor bemerkte, ehe die Band zu „Hey Babe” und dem „Catfish Blues” anhob.

Auch im Trio huldigte Bernards mit Weides und Drummer Kurt Berresheim den Großen der damaligen Zunft, Muddy Waters mit „Baby please don´t go”, Jimi Hendrix mit „Red House”, Willy Dixon mit „Spoonful” und Buddy Guy/Stevie Ray Vaughn mit „Mary had a little Lamb”. Angenehm zurückhaltend und dennoch eindringlich trafen „Floating Dog” dadurch voll den Blues-Nerv.
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