Künftig per ÖPNV zum Schulzentrum

Von: -vpu-
Letzte Aktualisierung:

Jülich. Die Anzeichen verdichten sich immer mehr, dass die Kinder und Jugendlichen der demnächst drei Einrichtungen im Schulzentrum Jülich mit Linienbussen befördert werden – also dem Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV).

Nach den großen Ferien befinden sich bekanntlich neben der Gemeinschaftshauptschule auch die Realschule und die Sekundarschule im sanierten Gebäudekomplex an der Linnicher Straße. Seit Monaten arbeiten Stadtverwaltung und Verkehrsbetriebe an einer praktikablen Lösung, die im Sommer greifen soll. Wie bereits berichtet, hätte der Schülerspezialverkehr, der also nur zur und von der Schule fährt, zu viele Nachteile wie zu lange Wartezeiten.

Nun hat die Verwaltung mit den betroffenen Schulen konkret das Gespräch aufgenommen, wie im Fachausschuss informiert wurde. Dabei kristallisiere sich heraus, dass es „bei der Nutzung der Fachräume und entsprechend abgestimmten Unterrichtsräumen von Vorteil wäre, wenn die Schulen die gleichen Unterrichtszeiten hätten“. Und im Umkehrschluss führten unterschiedliche Unterrichtszeiten zu Leerständen in den Fachräumen.

Erleichtert würden durch eine zeitliche Angleichung auch andere Projekte wie die Arbeit der Schulsozialarbeiter in verschiedenen Schulformen und „Unterricht der Lehrer für das Gemeinsame Lernen“, erklärte die Verwaltung weiter.

Bisher startete der Unterricht in Real- und Sekundarschule um 7.50 Uhr . Durch den künftig längeren Weg zum Schulzentrum ist der Schulbeginn dort frühestens um 8 Uhr möglich. Damit verschiebt sich natürlich auch das Ende: auf 13.15 Uhr. Die Busse fahren dann um 13.20 Uhr Richtung Innenstadt.

Wenn sich eine Angleichung aller drei Einrichtung verfestigt, müssten als Konsequenz auch die Kinder und Jugendliche, die die Hauptschule besuchen, ab Sommer mit Linienbussen befördert werden. Im Schuljahr 2014/15 betrügen diese Kosten laut Stadtverwaltung etwa 25.000 Euro, würden dann aber jährlich sinken, weil die GHS (wie auch die Realschule) ausläuft und immer weniger Schülerinnen und Schüler zählt. Die weiteren Kosten für die ÖPNV-Lösung wurden im Februar auf 107.000 Euro geschätzt, so dass insgesamt 132.000 Euro in Rede stehen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert