Jülich - KuBa-Geburtstagsparty mit 400 Gästen und zwei Bands

KuBa-Geburtstagsparty mit 400 Gästen und zwei Bands

Von: Mira Otto
Letzte Aktualisierung:
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Eine ausgelassene Party zum 20-Jährigen des KuBa feierten gut 400 Gäste mit der Cover-Band „Die Toten Ärzte“. Foto: Mira Otto

Jülich. Zum 20-Jährigen des Kulturbahnhofs gab es eine zünftige Party „nach Art des Hauses: mit über 400 Gästen und zwei Live-Bands. Anderes war nicht denkbar. „Wir machen auch heute das, wofür wir seit unserer Gründung stehen. Mit Livemusik wollen wir unseren Geburtstag gebührend feiern“, sagte Cornel Cremer, seines Zeichens Geschäftsführer des KuBa, über die Veranstaltung.

Und schon als das Punk-Rock-Trio „Skin of Tears“ die Empore in der prall gefüllten Halle im Bahnhof betrat, erhob sich prompt die „Mano cornuta“ (gehörnte Hand)eines Zuschauers in Richtung der Band. Mit Titeln der neuen Platte „Fake My Day“, die das erste Mal in Jülich zu hören war – beispielsweise „New Horizon“ – heizten Toto Löhnert (Mikrophon und E-Gitarre), Andi Buschorn (Schlagzeug und Backvocals) und Christian Schwandt (E-Bass und Backvocals) dem Publikum ordentlich ein. Auch vereinzelte Cover wie eine Ska-Punk-Version von „Down Under“ (Men at Work) fanden in dem Konzert ihren Platz und wurden von den Hörern freudig angenommen.

Als vor den euphorisch feiernden Gästen der ausverkauften Veranstaltung „Die Toten Ärzte“ die Bühne betraten, brannte im KuBa die Luft. Mit einer Kombination aus Covern der „Ärzte“ und „Toten Hosen“ gab es für das Publikum kein Halten mehr. Zu Songs wie „Bonnie und Clyde“ oder „Männer sind Schweine“ tanzten und pogten die ersten Reihen ausgelassen, und die bekannten Texte wurden lauthals mitgegrölt. Begleitet wurde das durch verschiedenste Bühneneffekte. So wurde Bassist „Jey“ nach einem Lied kurzerhand zum Feuerspucker, was beim Publikum für erstaunte Aufrufe und eine noch ausgelassenere Stimmung sorgte.

Nach den Auftritten ließen die Gäste bis in die späte Nacht mit den beiden DJs Chris und Buto den Geburtstag ausklingen.

In den 20 Jahren hat der Kulturbahnhof bei so manchen Jülicher tiefe Spuren im Leben hinterlassen. Auch Bürgermeister Axel Fuchs ist Gründungsmitglied des Veranstaltungsorts. „Ich bin durch und durch KuBaner und stolz auf diese extrem anerkannte Kultureinrichtung für alle Altersklassen, die für Jülich unglaublich wichtig ist“, sagte der Erste Bürger zum 20-jährigen Bestehen. Fatima Abdellaoui begleitet den KuBa von Anfang an und sagte: „Wir haben beim Einzug in das alte Bahnhofsgebäude selber angepackt, und das KuBa ist zu meinem zweiten Wohnzimmer geworden. Mein Sohn ist mit dem KuBa aufgewachsen.“

„Als ich hier anfing, war das KuBa das, was ich schon immer machen wollte. Wir nehmen aus den 20 Jahren viele schöne Geschichten mit, die wir nie vergessen werden“, erinnerte sich Christoph Klemens, der von 1999 bis 2008 erster Geschäftsführer in der Jugend- und Kultureinrichtung war und nun der Leiter des städtischen Kulturbüros ist.

„Ich besuche das KuBa seit ich 17 Jahre alt bin und bin mit diesem Ort großgeworden. Ich kann mir ein Leben ohne das KuBa gar nicht mehr vorstellen“, sagte Cornel Cremer lächelnd und ließ den Blick über die feiernden Besucher schweifen.

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