Krippenweg ab 27. November eröffnet

Von: ptj
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Krippen-Figuren in der „Kinderkirche” der Propsteipfarrei: Im Bild die Jülicher Gemeindereferentin Beate Ortwein und der Rurdorfer Krippenbauer Hans-Peter Kempen. Foto: Jagodzinska

Jülich. „Wir haben festgestellt, dass sich sehr viele Leute auf den Krippenweg machen. Das bringt wieder mehr Familien in den Raum Kirche”, sagte die Jülicher Gemeindereferentin Beate Ortwein anlässlich der Vorstellung des kommenden fünften Krippenweges.

Krippen mit ihren wechselnden Szenen seien eine bildhafte Verkündigung der biblischen Texte, angefangen bei der Verkündigung des Engels an die Gottesmutter Maria über die Geburt Jesu bis zur Anbetung der Weisen aus dem Morgenland.

Beliebter Brauch

Dieser beliebte Weihnachtsbrauch geht auf den heiligen Franz von Assisi zurück, der in der Heiligen Nacht des Jahres 1223 mit einer großen Schar Menschen hinaus in den Wald zog, um dort einen Stall mit einer Futterkrippe herzurichten. Maria und Josef, das Jesukind, Ochs und Esel wurden dargestellt.

Durch die Fragen der Kinder, die mehr auf eine figürliche Umsetzung der Texte aus der Heiligen Schrift reagieren, gelange das Thema Gottes Wort wieder in die Familien.

Neben dem Gang über den Weihnachtsmarkt sei die Runde über den Krippenweg wieder gefragt. Zudem „ziehen alle Gemeinden an einem Strang” innerhalb dieser gemeinsamen Aktion. Die Rede ist von „Heilig Geist Jülich” und dem Kirchengemeindeverband Aldenhoven-Linnich. „Titz war am Anfang dabei, ist aber irgendwann ausgeschert, dafür ist Aldenhoven dazugekommen”, sagt Ortwein. Das mache natürlich Sinn im Hinblick auf den Kirchengemeindeverband.

Ein zweiter Aspekt ist die Arbeit der Krippenbauer, die durch diese Aktion „mehr in den Vordergrund gerückt wird”, wie Hans-Peter Kempen, Vorsitzender der Rurdorfer Krippenfreunde, betont. Innerhalb einer vereinseigenen Krippenrundfahrt präsentiert jeder Erbauer sein eigenes Werk und stellt sich der Kritik seiner Kollegen. „Eine gesunde Konkurrenz entsteht. So konnte eine Pfarre ihren Pfarrer motivieren, dafür noch mal Geld locker zu machen”, fügt Ortwein hinzu.

Die Eröffnung erfolgt traditionell in der Lichtermesse zum Vorabend des ersten Advent in der Propsteikirche, und zwar am 27. November um 17.30 Uhr.

Seinen Abschluss findet der Krippenweg in Rurdorf am 16. Januar um 17 Uhr, mit einer Lichterprozession mit lebendiger Darstellung der Weihnachtsbotschaft. Im Anschluss singt zum zweiten Mal der beliebte Gospelchor Joyful Spirit aus Raeren in der Pfarrkirche.

Über die unterschiedlichen Öffnungszeiten der Kirchen, die zum Teil echte Krippenwachen organisiert haben, informieren ausliegende Flyer in Kirchen und Pfarrbüros sowie die Internetseite www.krippenweg-dn.de.

Hohen Besuch erwarten die Rurdorfer Krippenfreunde am 4. Dezember zwischen 14 und 15 Uhr. Dann nimmt das Christkind aus Engelskirchen Wunschzettel und Briefe der Kinder entgegen. Diese werden vom Christkind und seinen Helfern persönlich beantwortet, das ist versprochen.
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