Kriminelles im Selfkant: Überfall zur falschen Zeit

Von: bw
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Mit einer eindrucksvollen Kulisse entführten Christian Macharski (li.) und Simon Meyer die Zuhörer in den kleinen Ort Saffelen, wo Ermittler Hastenraths Will dem Verbrechen auf der Spur ist. Foto: Wickmann

Jülich. In dem beschaulichen kleinen Ort Saffelen hat sich ein schwerer Raubüberfall auf den Tante-Emma-Laden ereignet. Die einzige Zeugin wird von dem unbekannten Täter aus dem Altersheim „Haus Gnadenbrot” entführt. Als Hastenraths Will auf eigene Faust Ermittlungen anstellt, eckt er schnell mit Kriminalkommissar Kleinheinz an, der sich nicht gerne bei seiner Arbeit stören lässt.

Zumal der Überfall sehr ungelegen kommt, wo doch der Besuch des holländischen Star-Schlagersängers Charlie van der Falk bevorsteht, der im Rahmen des hundertjährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr im Festzelt auftritt. Und dort wird er sein Meisterstück „Die Königin der Tulpen” spielen und die Damen des Dorfes mit zugeworfenen Blumen beglücken.

Für Jedermann geeignet

Mit dem Comedy-Duo „Rurtal-Trio” wurde Christian Macharski bekannt, nun hat er mit seinem Soloprogramm zum kürzlich erschienen Buch „Die Königin der Tulpen” Station in Jülich gemacht.

Im Kuba entführte er die Zuhörer mit viel Witz in das kleine Dorf, in dem Landwirt und Ortsvorsteher Hastenraths Will zusammen mit Löschmeister Josef Jackels und den beiden Kreisliga-C-Fußballstars Richard Borowka und Fredi Jaspers zum zweiten Mal einen kniffligen Kriminalfall lösen müssen.

Die „Starermittler” glänzen wieder durch nicht immer ausgeprägten Scharfsinn und erlauben dem Leser tiefe Einblicke in das beschauliche Dorfleben im Selfkant. „Da sich jeder schnell mit der Hauptfigur identifizieren kann, ist das Buch für jedermann bestens geeignet”, bemerkt Macharski augenzwinkernd zu seinem Werk.

Musikalisch und akustisch wurde die Lesung von Simon Meyer untermalt, die Zuhörer erlebten eindrucksvoll die Dramaturgie des Krimis mit Hilfe einer dreifarbigen Lichtorgel und künstlichem Nebel, die für entsprechende Atmosphäre sorgten.

Der in Wegberg geborene und in Klinkum aufgewachsene Macharski sieht seine Dorfkrimis als eine Hommage an Kindheit und Jugend. Ein drittes Abenteuer der Saffelener Ermittler ist bereits in der Planung.
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