Jülich - Kreisliga A: Mit dem Schlusspfiff fällt Rurdorfs Siegtor

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Kreisliga A: Mit dem Schlusspfiff fällt Rurdorfs Siegtor

Von: hfs.
Letzte Aktualisierung:

Jülich. Betrachtet man die Spielanalysen der beiden Trainer Werner Schönen vom FC 06 Rurdorf und Atila Ermayasi vom SG Türkischer SV Düren, dann könnten die nach dem 2:1-Sieg für den FC Rurdorf nicht unterschiedlicher ausfallen.

In einem waren sich beide Trainer allerdings einig: Der Siegtreffer der Gäste in der 90. Spielminute war glücklich. „Aber nicht unverdient angesichts der zweiten Hälfte“, meinte Schönen nach dem Abpfiff, hatte dabei aber in erster Linie die drei Punkte im Kopf. Seiner Meinung nach waren seine Schützlinge im ersten Durchgang nicht konsequent genug, hätten nach dem 1:0 in der 11. Minute für die SG nicht den nötigen Druck aufbauen können.

Dies bemängelte auch sein Gegenüber Ermayasi. „Wir hatten anschließend Chancen, wir hätten nachlegen müssen“, kritisierte dieser, monierte auch einen vom Unparteiischen nicht gegebenen Foulelfmeter, den allerdings Schönen „als Schwalbe“ ansah, deshalb berechtigterweise auch nicht gegeben worden sei. So gingen beide Seiten denn aus Sicht der Gäste mit einem 0:1 in die Pause.

Als in der 60. Minute durch Michael Schumacher der Ausgleich fiel, sah Trainer Schönen seinen FC im Aufwind.

„Danach haben wir unsere kämpferische Einstellung gezeigt“, war Schönen allerdings auch Sportsmann genug zu betonen, dass seine Mannschaft in einigen Situationen mit Fortuna im Bund gewesen sei, denn der Gastgeber hatte da gute Möglichkeiten, den Siegtreffer anzubringen.

„Aber auch wir hatten die eine oder andere Chance“, meinte der Rurdorfer Coach, der sich dann natürlich freute, dass der wieder genesene Christopher Roloff in der 90. Minute das 2:1 markierte. „Natürlich war dies Glück, aber wir hatten es uns aufgrund der zweiten Halbzeit auch verdient.“

Dass diesem Tor ein Fehler des gegnerischen Torhüters vorangegangen war – er konnte den Ball nach einer Flanke nicht festhalten – schmälerte die Freude der Gäste aus dem Nordkreis nicht.

Im Gegensatz dazu stand natürlich der Frust der Gastgeber, die es nach Aussage ihres Übungsleiters nicht verstanden hatten, sich mit der Vielzahl der herausgespielten Tormöglichkeiten am Ende auch mit drei wichtigen Punkten selbst zu belohnen.

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