Kreisliga A: Barmen löst das Torhüter-Problem

Von: hfs.
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Trainer Marcel Kaiser (l.) und seine beiden Stellvertreter Christoph Wirtz und Herbert Smolarski hoffen darauf, dass sich die Salingia trotz schweren Saisonstarts frühzeitig ins gesicherte Mittelfeld absetzen kann. Foto: hfs.

Barmen. Dass das zweite Jahr nach einem Aufstieg ungleich schwerer sein wird, diese Behauptung machen sich vor allen Dingen die Fußballer zu eigen. Es muss nicht sein, aber es ist oft der Regelfall. Nicht so bei der Salingia in Barmen.

Verliefen die ersten beiden Jahre nach dem Aufstieg recht erfolgreich, begann der Motor im Jahr 3 in der A-Liga zu stottern. In der Rückrunde holte die Salingia lediglich drei Punkte, nur dem Umstand, dass Binsfeld, Bourheim und Arnoldsweiler II ihre Mannschaften vom Spielbetrieb zurückzogen, war es zu verdanken, dass die Salingia nunmehr in ihre vierte Kreisliga-A-Saison starten kann.

„Aber unsere Ambitionen bleiben die gleichen. Wir wollen nicht absteigen, wollen einen Mittelfeldplatz belegen“, hebt Trainer Marcel Kaiser hervor, der insgesamt drei Zugänge, dafür aber keinen Abgang, verzeichnet. Vom Bezirksliga-Absteiger FC Inden/Altdorf kommen Torhüter Alexander Siep und Rückkehrer Karsten Goeres, der ein Jahr lang beim FC spielte.

Des Weiteren wurde als zweiter Torhüter Keven Bernhardt geholt. „Damit lösen wir unser Torhüterproblem aus der letzten Saison. Denn eigentlich war unser Stammtorhüter Oliver Funk ein Feldspieler. ich bedanke mich ausdrücklich bei ihm, dass er eine Saison lang im Tor stand“, sagt Kaiser.

Der Trainer schätzt die Liga insgesamt stärker ein als im Vorjahr. „Vor allen Dingen wird es eine lange und intensive Saison, schließlich müssen wir 32 Pflichtspiele absolvieren.“

Direkt von Anfang an steht Barmen unter Druck. Zum Saisonauftakt vor heimischem Publikum erwartet die Salingia Aufsteiger GFC Düren II.

„Da wir eine englische Woche haben, steht uns Donnerstagabend der SC Merzenich, für mich einer der Favoriten, ins Haus. Anschließend müssen wir zweimal auswärts ran, müssen zur Germania nach Burgwart, dann zu den ‚Zehner‘. Nach diesen vier Spielen kann man wirklich von einer Standortbestimmung sprechen, dann wissen wir wirklich, wo wir stehen.“

Kaiser setzt diesbezüglich auf seine, nach seinen Worten, verstärkte Abwehrreihe durch die erfahrenen Keeper Siep und Bernhardt. Ob die beiden die Erwartungen erfüllen können, wird nach den vier ersten Spielen feststehen. Denn die Gegner empfehlen sich allesamt durch effektive Stürmer. Solche, die der Salingia in der letzten Saison fehlten.

„Wir müssen jetzt einfach mehr aus unseren Möglichkeiten machen, müssen treffen“, hegt der Barmener Übungsleiter den Wunsch, dass sich Rückkehrer Goeres als „Knipser“ hervor tut.

Aber in diesem Zusammenhang ruhen die Hoffnungen auch auf Akteuren wie Max Engel, Johannes Uerlichs, Bastian Schunck und Dominik Weber, die wesentlich dazu beitrugen, dass Salingia Barmen in 24 Spielen der vergangenen Saison noch 43 Treffer erzielen konnte, sich damit den vorletzten Nichtabstiegsplatz sicherte.

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