Kreis-SPD würdigt Altkanzler Schmidt in Jülich

Von: jago
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Felix Röhlich würdigte den verstorbenen Altkanzler und Staatsmann Helmut Schmidt bei der Gedenkveranstaltung in Jülich. Foto: Jagodzinska

Jülich. Etwa 70 Gäste waren der Einladung des SPD-Unterbezirks Düren zur Teilnahme an einer Gedenkstunde für den kürzlich verstorbenen Altkanzler Helmut Schmidt in die Jülicher Schlosskapelle gefolgt. Marco Maria Emunds, Vorsitzender des Ortsvereins Jülich, schilderte die ganz persönliche Wirkung des Menschen Helmut Schmidt, der auch in seinem späten Wirken immer noch wegweisende Impulse gegeben hat.

Unterbezirksvorsitzender Dietmar Nietan erinnerte sich an seine Juso-Zeit, in der „wir ihn zwar nicht so wie Willy Brandt verehrt, aber enorm viel Respekt vor ihm gehabt haben“.

In einer Reihe mit Bebel & Co.

Als Hauptredner würdigte Felix Röhlich, dessen Erinnerungen als Zeitzeuge bis in die 1950er-Jahre zurückreichen, das Leben eines Staatsmannes, den „wir Sozialdemokraten mit Recht in die Ahnenreihe von August Bebel, Friedrich Ebert, Otto Wels, Kurt Schumacher, Fritz Erler, Carlo Schmidt und Willy Brandt einordnen können“.

Mit einem Zitat aus Schmidts Buch „Menschen und Mächte“, gleichsam ein Auftrag an folgende Generationen, fand Röhlich einen beeindruckenden Abschluss der musikalisch umrahmten Gedenkstunde: „Ich habe mir immer Mühe gegeben, zur Verständigung zwischen den Völkern beizutragen. Denn der Frieden wird nicht ein für allemal hergestellt, er muss vielmehr immer wieder neu gestiftet werden.“

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