Jülich - Kreative Choreographien in der Zitadelle zum Thema „Blind Dating“

Kreative Choreographien in der Zitadelle zum Thema „Blind Dating“

Von: ptj
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Cool und grazil: Sowohl die Tänzer auf der Bühne als auch ihr Publikum genießen den 18. Tanzabend im Gymnasium Zitadelle. Foto: Jagodzinska

Jülich. Schwingende Beine, kreisende Hüften und fliegende Haare prägten den 18. Tanzabend im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums Zitadelle. Zumeist kesse Schülerinnen brachten 31 mit Laser-Shows unterlegte Tänze auf die Bühne.

Sie formierten sich als Tanz-AGs oder Sport-Kurse, im Klassenverbund, im Solo- oder Paartanz, oder mischten sich locker unter Tanzgäste aus dem Tanzstudio Nina Romm oder der ADTV Tanzschule Dancing and More.

In kreativen Choreographien, mit und ohne Background, bewegten sie sich zu angesagten Musikgenres wie Hip-Hop, Zumba, Showtanz, Jazz Dance, Jazz Funk oder Bubblegum. Letzterer Tanzstil zeichnet sich durch eingängige Melodien, einfache Texte, lebhafte Rhythmen, fröhliche Stimmung und eine häufige Refrain-Wiederholung aus.

Erwähnenswert ist gleich der erste Beitrag, in der die aufführende Klasse 6A gar nicht zu sehen war. Durch die vielen Löcher eines riesigen gelbes Tuches und darauf tanzten Handpuppen zum Song „Mana Mana“ aus der Sesamstraße.

Es wurde einiges geboten, und sowohl die Tänzer auf der Bühne wie auch das Publikum genossen die Show. Thema des Abends, locker moderiert von Corinne & Deniz aus der Q1, hieß „Blind-Dating“. In den Tanzpausen tauchten sie thematisch ein in die digitale Welt, wogen Vor- und Nachteile des „Speed-Datings“ ab und präsentierten einander „coole Apps“ wie die „App für die Liebe“ von Tinder.

Nicht zuletzt luden sie am Ende der ersten Halbzeit zur Bildung von „Namenspaaren“ ein, die nach der Pause auf die Bühne gebeten wurden. Sissi und Franz, Tristan und Isolde, John Lennon und Yoko Ono fanden sich. Als bestes Paar wurden Sissi und Franz beglückwünscht und beschenkt. Später folgte die Versteigerung der Lehrer, die nicht einzeln, wie es viele gewünscht hätten, sondern nur im Bündel zu haben waren.

Für viele Zuschauer waren traditionell die „Dancing Teachers“ der Höhepunkt, die zum Kreativthema „Blind Date“ abrockten. Besonders gegrölt wurde auch, wenn eine Männerformation auf die Bühne trat. Ein Beispiel sind die „Aerobic-Boys“ aus der Q1.

Zum fulminanten Schluss wurde die langjährige Organisatorin der Tanzabende, Bärbel Gündel, an ihrem allerletzten Tag vor Eintritt in den Ruhestand mit einem Blumenstrauß verabschiedet. Sie hat vor 18 Jahren das „Kind aus der Taufe gehoben, jetzt ist es mündig“, scherzte Direktorin Dr. Edith Körver und bedankte sich herzlich.

Ihr Zepter übergibt Gündel nun an Tobias Jaspers und Carsten Tell.

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