Krankenhauskeime: Jeden Dienstag sind die Multiresistenten Thema

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Elisabeth Leisten (examinierte Krankenschwester, Pflegetrainerin, links) von der Familialen Pflege im Linnicher Krankenhaus und Petra Schließauf (Hygienefachkraft St. Josef-Krankenhaus Linnich) wollen helfen, Ängste und Unsicherheit im Umgang mit MRSA abzubauen. Foto: M. Borchardt

Linnich. Das St. Josef-Krankenhaus in Linnich bietet eine „MRSA-Sprechstunde“ an, um betroffene Patienten und ihre Angehörigen über sogenannte multiresistente Krankenhauskeime und den Umgang damit zu informieren. Diese verursachen häufig Unsicherheit oder Ängste, da einige Maßnahmen nötig werden, wenn sie entdeckt werden.

Angehörige und Betroffene können ab sofort nach telefonischer Rücksprache dienstags von 10 bis 12 Uhr Informationsmaterial erhalten und nähere Informationen über Sanierungsmöglichkeiten und Tipps für den Umgang mit kolonisierten oder infizierten Personen bekommen.

Die Hygienefachkraft des Linnicher Krankenhauses, Petra Schließauf, arbeitet eng mit dem Team der familialen Pflege, Elisabeth Leisten und Claudia Zenker, zusammen, um den Umgang mit einer Besiedlung verständlich zu machen. Sie sind erreichbar unter der Telefonnummer 02462-204-1212 (Familiale Pflege) und 02462 204-2335 (Hygiene) und rufen auch gerne zurück.

Umgang mit der Erkrankung

In entspannter Atmosphäre möchten die Mitarbeiterinnen Probleme im Umgang mit MRSA oder MRGN erkrankten Patienten besprechen. Beides sind Abkürzungen, wobei MRSA Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus bedeut und MRGN multiresistenter gramnegativer Erreger. Beide Bakterienarten haben eine sehr hohe Abwehrkraft gegen bestimmte Antibiotika entwickelt.

So erklären die Ansprechpartnerinnen zum Beispiel, warum eine Isolation im Krankenhaus erfolgt und wie der betroffene Patient ohne Gefährdung für den Angehörigen auch Zuhause in gewohnter Umgebung gepflegt werden kann.

Im Krankenhaus kommen Pflegekräfte, Ärzte, Angehörige und Besucher in Schutzkleidung und Mundschutz ins Zimmer des Patienten. Da Besuch sehr wichtig für die Erkrankten und ihre Heilungschancen ist, sollten Verwandte und Freunde trotz der unangenehmen Maßnahmen nicht auf ihr Kommen verzichten. Das Wohl des Patienten und auch die Sorge der Angehörigen stehen im Gesprächskreis im Mittelpunkt.

Durch einen fortlaufenden Erfahrungsaustausch und Hilfe beim Ausführen der Pflegearbeiten können schwierige Situationen zukünftig oft sehr schnell beseitigt werden.

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