Krankenhaus Jülich als lokales Traumazentrum anerkannt

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Dirk Offermann (Kaufm. Direktor, v.l.), Dr. med. Rudolf Jegen (Chefarzt Anästhesie), Markus Flucht (Oberarzt Anästhesie), Jakob Muckenheim (Leitung Anästhesiepflege/Intensivpflege), Dr. med. Klaus Hindrichs (Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie), Jürgen Wölm (Oberarzt Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie) sowie Nicole Heyden (Pflegerische Leitung Zentrale Patientenaufnahme). Foto: ctw

Jülich. Das St. Elisabeth-Krankenhaus in Jülich ist als lokales Traumazentrum anerkannt worden. Dr. med. Klaus Hindrichs, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- Viszeral- und Unfallchirurgie, und sein Team erhielten von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und der Zertifizierungsstelle Diocert die Bestätigung, dass die Anforderungen zur Behandlung von Schwerverletzten nach den Kriterien des Traumanetzwerkes DGU erfüllt und nachgewiesen wurden.

Dr. Hindrichs freut sich über die Auszeichnung: „Unser Ziel ist die bestmögliche Versorgung von Unfallbetroffenen rund um die Uhr.“ Das lokale Traumazentrum im St. Elisabeth-Krankenhaus wurde im Traumanetzwerk Regio Aachen zertifiziert.

Ziel des Netzwerkes ist es, Verletzte schnellstmöglich in das für ihre Verletzung passende Krankenhaus zu bringen. Generell sollten die Patienten ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht werden. Ist dies nicht möglich, da ein Krankenhaus überfüllt ist oder keine Spezialabteilung hat, wird der Verletzte regional über überregional untergebracht. Welche Vorteile hat der Patient durchs Netzwerk? Im lokalen Traumazentrum im St. Elisabeth-Krankenhaus wird nach einheitlichen personellen, strukturellen und organisatorischen Voraussetzungen gearbeitet. Die Behandlung erfolgt umgehend nach standardisierten Behandlungsabläufen und Verlegungskriterien in der Frühphase der Schwerverletztenversorgung auf Basis von Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie.

„Dazu haben wir das gesamte Team, welches die Erstversorgung in der Zentralen Patientenaufnahme im Schockraum übernimmt, umfangreich geschult“, so Hindrichs. Lebensbedrohliche Situationen erfordern wichtige Entscheidungen in kürzester Zeit. „Aus diesem Grund wurden und werden unsere Ärzte und Pflegekräfte weiterhin nach dem Advanced Trauma Life Support und Advanced Trauma Care for Nurses Standard geschult“, so Hindrichs weiter. Auch die Rettungskräfte am Unfallort arbeiten nach diesem Standard. Im Schockraum werden Schwerverletzte in enger Zusammenarbeit mit der Chirurgie und der Anästhesie zunächst stabilisiert, dann erfolgt die weitere Diagnostik, z.B. Computertomographie oder Röntgendiagnostik.

Dr. med. Klaus Hindrichs ist Leiter der Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie im St. Elisabeth-Krankenhaus. Er ist zugelassener D-Arzt, Facharzt für Allgemeinchirurgie, Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie, Spezielle Viszeralchirurgie und Leitender Notarzt. Die Abteilung hat drei Fachärzte für Unfallchirurgie. Das Krankenhaus ist Notarztstandort, der 24 Stunden besetzt ist.

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