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Koslarer Kreisel: Rurtalbahn will Weg ebnen

Von: -vpu-
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Dreispurig: Zwei Fahrbahnen, die seit Jahren durch niedrige Schutzwände abgetrennt sind, führen nach Jülich, so dass der Zielverkehr aus Richtung Aldenhoven (rechts) und die Linksabbieger aus Koslar sich zunächst nicht in die Quere kommen. Dennoch kracht es in diesem Bereich oft. Foto: Uerlings

Jülich. „An der Rurtalbahn soll eine Kreisverkehr-Lösung nicht scheitern“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn mit Nachdruck und nimmt damit als Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens Stellung. Er zielt damit auf die Diskussion ab, ob am Königshäuschen bei Koslar nun eine Ampelanlage oder ein Kreisel die gefährliche Situation entschärfen soll.

Der Aufsichtsrat der Rurtalbahn werde die Geschäftsführung beauftragen, eine Lösung zu finden.

Das könnte zum Beispiel die Genehmigung sein, die alten Jülicher Kreisbahnschienen zu überbauen. „Wie genau die Lösung aussieht, muss die Geschäftsführung regeln. Wichtig ist grundsätzlich, dass die Schienenstrecke nicht entwidmet wird und damit eine strategische Option für die Zukunft erhalten bleibt“, sagte Spelthahn am Mittwoch. Eine Reaktivierung der Strecke Jülich-Puffendorf scheint zwar unrealistisch, aber das wurde vor Jahren auch über Linnich-Baal gesagt.

Die „Überörtliche Unfallkommission“ hatte mit Rücksicht auf die im Boden befindlichen Gleise von einer Kreisverkehr-Lösung Abstand genommen und eine Ampel bevorzugt.

Dagegen regte sich Widerstand, da lange Rückstaus bis nach Jülich im Berufsverkehr befürchtet werden. Auch Wolfgang Spelthahn selbst hält einen Kreisverkehr am B56-Abzweig Koslar für „probater als eine Ampelanlage“. Der Landrat: „Wir müssen alles tun, den Verkehr fließen zu lassen. Lange Wartezeiten belasten nicht zuletzt die Umwelt.“

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