Linnich - Kooperation ist Gebot der Stunde

Kooperation ist Gebot der Stunde

Von: ng
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Linnich. „Die Stadt Linnich braucht dringend ein Bauhofkonzept”, appellierte Cato Hilfert (Grüne) beim Werksausschuss der Stadt an die übrigen Ausschussmitglieder. Die Kommunen Jülich, Titz und Linnich zeigten großes Interesse an einer interkommunalen Zusammenarbeit der städtischen Bauhöfe, bislang fehle aber vor allem in der Rurstadt eine Basis, auf der man die Zusammenarbeit aufbauen könne.

„Es fehlen Organisationskonzepte, zudem gibt es keine Transparenz”, kritisierte Hilfert. Er formulierte zentrale Fragen. Welche Aufgaben übernimmt der Bauhof? Wie ist er ausgestattet? Über welche Personalkapazität verfügt er? Der Sachstand soll mit Politik und Verwaltung erarbeitet werden, forderte Hilfert. Erst dann könne man mit den anderen Kommunen kooperieren.

Begrüßt wurde die Bildung einer Arbeitsgruppe insbesondere von dem Beigeordneten der Stadt Linnich, Hans-Josef Corsten. Besonders wichtig sei, so Corsten, die Erarbeitung eines Katasters. Solche existierten in den „Koop-Kommunen” bereits. Corsten: „Ein Kataster ist die notwendige Basis, um sich zu vergleichen.”

Die CDU Fraktion zeigte sich von der Bildung einer Arbeitsgruppe zunächst nicht begeistert - schließlich sei der Werksausschuss als ganzes zuständig. Die Auf- und Zuarbeitung sei zudem Aufgabe der Verwaltung und nicht des Ausschusses. Da aber keine Zeit zu verlieren sei und die Verwaltung laut Corsten mit der Erstellung eines Katasters erst zu Beginn des Jahres 2011 anfangen könne, zeigte sich die CDU schließlich doch mit der Gründung einer Arbeitsgruppe einverstanden.

Aus Gründen der Effizienzerhöhung soll diese relativ klein gehalten werden. Jeweils ein Mitglied jeder Fraktion, sowie Vertreter des Bauhofs und der Verwaltung, so wurde im Werksauschuss beschlossen, werden zeitnah Grundlagen erarbeiten. Schließlich wollen wir mit vereinten Kräften etwas erreichen”, so Hilfert.
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