Konzert von Beverly Daley ließ kaum jemanden unberührt

Von: Kr.
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In der Alten Kirche Körrenzig wussten Beverly Daley and Friends das Publikum zu begeistern. Foto: Kròl

Körrenzig. „Alles, was das Herz begehrt“, hatte Beverly Daley vor ihrem Konzert in der Alten Kirche Körrenzig den zahlreichen Zuhörern versprochen. Alle Plätze in dem Gotteshaus waren besetzt und etliche Jazzfreunde gaben sich mit einem Stehplatz zufrieden, um die bekannte Jazzsängerin aus Wassenberg aus nächster Nähe zu erleben.

Und ihr Versprechen hielt Beverly auch. Ein wenig Funk und Rock, einen gehörigen Schuss Latin, Blues, einige Balladen und in Anbetracht des Veranstaltungsortes auch einige Gospels, allerdings mit einem kräftigen Schuss Jazz, hatte sie mitgebracht.

Bekannte Standards und Stücke abseits des Mainstreams sowie Songs bekannter Interpreten wie Ray Charles, Chaka Khan, Aretha Franklin oder Tania Maria hatte Beverly Daley ihren ureigenen Stempel aufgedrückt. Mitgebracht hatte die Sängerin, die in Jamaika geboren wurde, auch ihre Freunde Mylene Schrijen (Bass, Saxophon und E-Bass), Paul Heinen (Piano, Gitarre, Orgel) und Schlagzeuger Marco Willems, die sie nicht nur begleiteten sondern mit Soloeinlagen bewiesen, dass sie herausragende Musiker sind, die das Publikum begeisterten wollen und können.

Der Funke springt über

Vom ersten Ton an sprang der berühmte Funke auf das Publikum über und niemand konnte sich dieser Musik und der kraftvollen Stimme der Interpretin entziehen. Nachdem Professor Wolfram Höfling die Zuhörer im Namen des Vereins „Rettet die Alte Kirche Körrenzig“ begrüßt hatte, stimmten zunächst die Musiker mit einer Instrumentalversion von „Moanin“ von Bobby Timmons das Publikum ein, ehe die Sängerin in Erscheinung trat.

Sie weiß ihr Publikum zu packen, zeigte sich wieder einmal äußerst temperamentvoll und bezog das Publikum stets mit ein. Ihre Musik ging unter die Haut und ließ kaum jemanden in dem altehrwürdigen Gotteshaus unberührt.

Ob es sich dabei um eine Ballade wie „Love Dance“ oder „You go to my Head“, einem rhythmischen „Sassy Samba“ oder gar um den Evergreen „When the Saints“, den sich der Vorsitzende des Fördervereins, Manfred Vieten, gewünscht hatte, handelte – das Publikum war begeistert und auch die Musiker entlockten ihm immer wieder spontanen Szenenapplaus. Beifall gab es auch für Paul Heinen, der noch schnell vor der Pause vom Piano an die Kirchenorgel wechselte und darauf zu „Play the funky Music“ improvisierte.

Im zweiten Teil setzten die Musiker nahtlos an, wo sie im ersten aufgehört hatten und natürlich gab es auch etliche Zugaben, ehe sie zu „On the sunny side of the Street“ die Bühne verließen.

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