Konzert in der Blumenhalle: 40-jähriges Bestehen der Musikschule

Von: hivi
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Auch lustige Lieder erklangen während des Konzerts der Musikschule Jülich. Foto: W. Emde

Jülich. Kulturelle Bildung und musikalische Ausbildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, vorbildliche Verwaltung der Institution, engagierte Lehrer, Schüler und Eltern. Das waren nur einige Stichworte, mit denen Bürgermeister Heinrich Stommel das Bild der Musikschule Jülich skizzierte.

Rund 500 Schüler und Schülerinnen nutzen das Angebot der Schule, 23 Lehrkräfte gestalten Kurse in dem vielfältigen Angebot, das alle Bereiche der musikalischen Erziehung, des Musizierens an verschiedensten Instrumenten, des Chorgesang und des Zusammenwirken in Ensembles umfasst.

Querschnitt der Arbeit

Zum Abschluss der Veranstaltungen zum 40-jährigen Bestehen der städtischen Einrichtung hatte der pädagogische Leiter Gerold Krings in der Blumenhalle des BrückenkopfParkes zu einem Konzertprogramm eingeladen, das einen Querschnitt durch die Arbeit der Schule bot. Festlichen Auftakt bot das sehr sicher musizierende Blockflötenensemble unter Almuth Müller mit dem ersten Satz aus dem Konzert „Il Gardellino“ von Antonio Vivaldi.

Mit besonderer Freude lauschten die Zuhörer den lustigen Liedern der Kleinsten aus dem Elementarbereich. Rhythmus- und Gesangserziehung wurden spielerisch verbunden und die Texte von der Leiterin Uschi Wilden und ihrer Rasselbande lustig in Szene gesetzt. In der Musikschule machen schon Kinder im Alter von drei bis vier Jahren, die „Musikzwerge“, ihre ersten musikalischen Erfahrungen.

In einer entspannten und fröhlichen Atmosphäre sollen sie erleben, dass Musik Spaß macht. Sie musizieren schon auf dem Orff´schen Instrumentarium und studieren Bewegungsspiele und Tänze ein. So erleben sie den Rhythmus der Musik. Und das Spiel auf Schlaginstrumenten fördert ihr motorisches Geschick. Zudem: Fast alle Kinder singen gern – und erst recht, wenn viele zusammen sind.

Ein Querflötenensemble präsentierte dann in der Blumenhalle unter Leitung von Gerda Schwartz gekonnt unterhaltsame Melodien aus Pop und Musical. Locker verzichtete Susanne Trinkaus angesichts der hohen Temperaturen auf einen klassischen Beitrag vonMozart und präsentierte ihr Streicher-Trio mit Rag, Blues und Tango. 15 Schüler der Klarinettenklasse von Marita Denhoff schlossen sich den fröhlichen Klängen an und spielten in besonderer Klangfarbe Rags und Tango. Zwei Bands aus der Formation Rockworkshop zeigten, wie vielseitig Instrumente einsetzbar sind.

Leahs Stimme

Gitarre, Keyboards, Violine, Bass, Sax , Schlagzeug und Stimme harmonierten bei den Beiträgen der Ensembles „Recall“ und „The Workshoppers“ unter Leitung und Mitwirkung von Manuela und Wolfgang Riedel bestens. Als besonderes Talent erwies sich die junge Sängerin Leah Biermann, deren Stimme und natürliche Präsentation begeisterte. Den runden Abschluss bot die Big Band „What else“ unter Leitung von Klaus Luft, die das Publikum in lockerer Atmosphäre mit Swing Jazz und Latin Rock unterhielt.

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