Konzert für alle Sinne

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Szenen einer Ehe: Die Sänger von „Die Milagros” aus Eupen verstanden es, das Publikum mit amüsanten Elementen zu begeistern. Foto: Beyß

Jülich. Beinahe alle Sinne kamen auf ihre Kosten, denn die beiden A-capella-Gruppen „Notsi(n)gnale” und „Die Milagros” stellten bei ihrem Doppelkonzert in der Jülicher Schlosskapelle nicht nur gesangliches Können unter Beweis. Dank choreografischer Elemente und gut dosierten Requisiten gab es auch einiges zu sehen.

Die besondere Akustik des Gemäuers schuf die richtige Atmosphäre, und für die Geschmacksnerven gab es kulinarische Geschenke in Form von Schokolade. Beste Voraussetzungen also für einen gelungenen Abend. Die Erwartungen der 180 Besucher wurden nicht enttäuscht. Die beiden Chöre boten mit jeweils zehn Stücken ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm, das unter die Haut ging.

Bereits vor einem Monat hatten die beiden Gruppen ihr erstes gemeinsames Konzert in Eupen - ebenfalls vor großem Publikum. „Wir haben den Chor im Sommer kennen gelernt”, erzählte Helmut Lorch von „Notsi(n)gnal”.

„Wir waren uns direkt sympathisch und wollten uns treffen.” Obwohl sich die beiden Gruppen relativ ähnlich sind, doppelt sich in ihrem Repertoire kein einziges Stück. Während „Die Milagros” im Doppelquartett singen, stehen bei „Notsi(n)gnal” zehn Sänger auf der Bühne.
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